Österreichs Fenster in die eSports Welt

Archive for Februar, 2018

GYEG snakeZ ist eSportler des Monats!

Mert Süel alias GYEG snakeZ hat es geschafft! Der sympathische 17Jährige aus Wien hat das Voting zu FAME OF THE GAME gerockt und die Konkurrenz hinter sich gelassen. Wir gratulieren ganz herzlich und präsentieren euch das Video zum eSportler des Monats.

Wer sich mit Mert connecten will, findet ihn auf Facebook! Oder täglich beim League of Legends spielen 🙂

 

Flash Poll: Was uns das Gaming wert ist

Österreichs Gamer schauen aufs Geld! Vor allem bei Game-Abos und In Game Käufen sind sie vorsichtig. Beim PC-Kauf sind Qualität und Leistungsfähigkeit aber wichtig, auch wenn der Preis stimmen muss. Wir haben die Ergebnisse der aktuellen Flash Poll rund um die Kosten für’s Gaming für euch.

Gaming PC: Leistung vor Preis

„Lieber ein bisschen tiefer in die Tasche greifen!“, so lautet das Motto vieler Gamer und Gamerinnen in Österreich. Billigangebote haben für immerhin jeden fünften Teilnehmer der aktuellen Flash Poll ihren Reiz, denn sie wollen höchstens 700 Euro für ihren Gaming PC ausgeben. Die klare Mehrheit von 44 Prozent gibt aber an, gerne 1.500 Euro investieren zu wollen. Immerhin sechs Prozent können sich sogar vorstellen, mehr als 2.000 Euro auszugeben.

Abos und In Game Käufe weniger beliebt als gedacht

Sieben von zehn Umfrageteilnehmern haben kein Spiele-Abo. Bleibt also mehr Geld für In Game Käufe! Das könnte man zumindest meinen. Ob dieser Zusammenhang tatsächlich besteht, können wir natürlich nicht sagen. Aber eines ist ganz deutlich: Sechs von zehn Gamern und Gamerinnen greifen für bessere Waffen, Munition und Ähnliches gerne mal in die Tasche.

Die Detail-Ergebnisse seht ihr in der Infografik!

Infografik Kosten für's Gaming Österreich

 

eSports Burgenland: ein neuer Verband entsteht!

Das Burgenland hat endlich einen eigenen eSports-Verband. Gründerväter sind ein Lehrer aus Stegersbach und sein Schüler! Wir von eSports.at haben Professor Bernd Csar getroffen, sein Schüler Jan Höfer war leider verhindert… Er musste einen Mathe-Test schreiben. Schaut euch an, wie die beiden mit dem Verein „eSports Burgenland“ durchstarten wollen!

Interessierte können sich schon jetzt bei eSports Burgenland melden!

Kommt auch ihr aus dem Burgenland und wollt euch mit anderen eSportlern vernetzen? Kein Problem! Bernd Csar und Jan Höfer nehmen schon jetzt Anmeldungen und Anfragen entgegen. Alle Infos findet ihr auf der Facebook-Seite des neu gegründeten Verbandes.

Alles Weitere geben die Vereinsgründer dann bei einer Pressekonferenz Ende März bekannt. Wir von eSports.at sind für euch live dabei!

FAME OF THE GAME: Voting zum eSportler des Monats

Wer wird eSportler des Monats? Ihr habt es in der Hand! Die eSports-Redaktion hat ihre Stimmen bereits vergeben. Aber: entscheiden werden letztendlich die User-Votes! Denn die werden im Vergleich zu der Jury-Bewertung im Verhältnis 8:2 gewichtet. Die Abstimmung ist bis Sonntag 24 Uhr geöffnet, das Ergebnis gibt’s dann zum Monatsende am Mittwoch.

 

DAS VOTING IST BEENDET! DAS ERGEBNIS MITSAMT JURY-STIMMEN GIBT ES AM MITTWOCH!

 

und hier sind noch einmal die Nominees im Überblick:

eSportler des Monats Sascha_1Nominee 1: Sascha Leitner „Stylez“

Alter: 35 Jahre

Wohnort: Admont, Steiermark

Spielt: fast alles, gehört fast überall zu den oberen in den Rankings

Zitat: „Spaß sollte im Vordergrund stehen, gegen den Erfolg hat aber auch keiner was!“

Hier geht’s zu Saschas ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Sebastian Lembacher_1Nominee 2: Sebastian Lembacher „Salemba“

Alter: 23 Jahre

Wohnort: Passail, Steiermark

Spielt: League of Legends (spielt bei ieS Virtual Gaming in der A1 eSports League Austria)

Zitat: „Meine Motivation, einer der besten Spieler zu sein, ist sehr hoch!

Hier geht’s zu Sebastians ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Nicko de Claro_1Nominee 3: Nicko de Claro „spaxZ“

Alter: 24 Jahre

Wohnort: Wien

Spielt: CS:GO

Zitat: „Ich habe das Zeug zum E-Sportler des Monats, weil mir das Zocken Spaß bereitet.“

Hier geht’s zu Nickos ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Benno Micic_1Nominee 4: Benno Micic „Novachrono

Alter: 19 Jahre

Wohnort: Wien

Spielt: League of Legends, aber auch andere Games (ist im Team MBL in der ELA)

Zitat: „Eventuell will ich für internationale Teams spielen!“

Hier geht’s zu Bennos ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Thomas Klingenbrunner_1Nominee 5: Thomas Klingenbrunner

Alter: 21 Jahre

Wohnort: Traismauer, Niederösterreich

Spielt: Fortnite, Call of Duty

Zitat: „Mit Red Bull in meinen Adern gebe ich immer 110% beim Gamen“

Hier geht’s zu Thomas‘ ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Andreas_1Nominee 6: Andreas Adrian Riedl „Adrianosbg“

Alter: wollte er uns nicht sagen 🙂

Wohnort: Salzburg

Spielt: FIFA, CoD, Battlefield, Hearthstone

Zitat: „Meine FIFA Bilanz ist derzeit 48-1-0. Unbeaten! Who can stop me?“

Hier geht’s zu Andreas‘ ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Robert Niederl_1Nominee 7: Robert Niederl „thomas-robert“

Alter: 20 Jahre

Wohnort: Fehring, Steiermark

Spielt: Call of Duty, Rocket League, Hearthstone, Fortnite

Zitat: „in Hearthstone habe ich es unter die Top 50 in EU/ESL 2016 geschafft!“

Hier geht’s zu Roberts ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Raffael Iciren_1Nominee 8: Raffael Iciren „GameKing“

Alter: 20 Jahre

Wohnort: Wölbling, Niederösterreich

Spielt: Gwent (Weltranglisten-Zweiter!), Hearthstone (Weltmeister 2016!)

Zitat: „Ich bin der beste OnlineCard-Game Spieler Österreichs!“

Hier geht’s zu Raffaels ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Aykut_1 Nominee 9: Aykut Özbey „iCould“

Alter: 25 Jahre

Wohnort: Wien

Spielt: FIFA (zweifacher Staatsmeistertitel!)

Zitat: „Ich gebe in jedem Bereich alles, damit der eSport bei jedem gut ankommt.“

Hier geht’s zu Aykuts ausführlichem Profil!

 

eSportler des Monats Mert_1Nominee 10:  Mert Süel „GYEG snakeZ“

Alter: 17 Jahre

Wohnort: Wien

Spielt: League of Legends

Zitat: „Ich nutze jede freie Stunde, um mein Wissen in LoL zu verbessern.“

Hier geht’s zu Merts ausführlichem Profil!

 

 

eSports Meetup im Virtual Dojo Vienna

Im Virtual Dojo Vienna waren die Gamer gestern Donnerstag unter sich. Mehr als 50 eSports-Fans und Insider sind der Einladung von Alexander Amon und Thomas Schned gefolgt und haben sich in die Gewölbe-Gänge des Kellerlokals gequetscht. Das eSports Meetup im Virtual Dojo hat sich aber trotz räumlicher Enge mehr als gelohnt! Wir berichten über die drei Top-Highlights: nämlich den neuen kostenlosen PC-Leihpool, das Viennality 2018 und die Zukunft der eSports League Austria.

Doch ganz zu Beginn Werbung in eigener Sache für das Virtual Dojo Vienna! Dafür, dass Vorstandsmitglied Tigra Rath perfekt den Gastgeber mimte, hat er das verdient. Das Dojo, kurz VDV, ist eine wahre Institution für alle Fans von Kampfspielen. Darauf ist Tigra besonders stolz: „Wir haben monatliche Turniere von den ganz bekannten Kampfspielen: Dragon Ball FighterZ, Streetfighter V,  Guilty Gear Xrd und Tekken 7. Und das große Highlight ist natürlich das Viennality, das von einigen von uns organisiert wird! Und auch unser großer VanDammage, das jährliche Turnier bei uns!“

Tigra Rath vor dem eSports.at-Mikro:

 

eSports Meetup im Virtual Dojo Heinz Rath

Tigra Rath vom Virtual Dojo

Viennality 2018: Heuer doppelt so viele Games!

Das Team des Vienna Dojo hat auch beim „Viennality“ im Wiener Palais Eschenbach seine Finger maßgeblich im Spiel. Alle Kampfspiel-Fans sollten sich den 7. und 8. Juli schon jetzt fett im Kalender eintragen, denn es erwartet sie wirklich einiges! Organisator Christoph Mühlberger war ebenfalls beim eSports Meetup im Virtual Dojo dabei und ist uns Rede und Antwort gestanden: „Wir sind grundätzlich ein eSport-Event, bei dem wir eigentlich nur Kampfspiele spielen. Letztes Mal hatten wir Injustice und drei weitere Spiele als Main-Games. Und heuer wollen wir das verdoppeln und spielen acht Spiele!“ Gemeinsam mit seinem Team erwartet Christoph bei der Viennality an die 200 Menschen. Und für die gibt es wieder ein fettes Preisgeld: „Im ersten Jahr hatten wir 5.000 Euro, letztes Jahr haben wir 20.000 Euro für Injustice ausgeschüttet. Für heuer schauen wir noch, aber es schaut auf jeden Fall positiv aus!“

Die Main-Games auf der heurigen Viennality sind Injustice 2, Tekken 7, Dragonball FighterZ und Streetfighter V. Als Side-Games kommen Mortal Kombat XL, Skull Girls, Guilty Gear und Marvel vs. Capcom dazu. Also eine Mischung, die sich gewaschen hat! Und Tickets? Die gibt’s auch schon auf viennality.com.

Christoph Mühlberger über die Hardfacts zum heurigen Viennality:

 

eSports Meetup im Virtual Dojo Christoph Mühlberger

Viennality 2018: Christoph Mühlberger in den Startlöchern!

PC-Leihpool für eSports Events vom ESVÖ!

Eine Service-Idee der Extraklasse hat der eSport Verband Österreich (ESVÖ) beim eSports Meetup im Virtual Dojo vorgestellt. Das Konzept ist denkbar einfach, schildert ESVÖ-Sprecher Manuel Haselberger: „Wir möchten einen Leihpool vor allem für Nonprofit-Projekte und Organisationen zur Verfügung stellen. In erster Linie mal für unsere Verbandsmitglieder, aber auch externe Organisationen sind nicht ausgeschlossen. Wichtig ist, dass der Leihpool für eSports-Events verwendet wird und der Community was zurück gibt!“ Wer also ein eSports Event ins Leben rufen möchte, aber zu wenig Material hat: der ESVÖ hilft mit etwa 20 PS4 Pro und zehn Gaming Laptops, bei Bedarf kümmert sich der Verband um fünf weitere. Wir dürfen also hoffen, dass die Einträge in unserem eSports Eventkalender bald noch dichter werden! Infos zum Leihpool findet ihr auf der Website vom ESVÖ!

ESVÖ-Sprecher Manuel Haselberger zum PC-Leihpool:

 

eSports Meetup Virtual Dojo Manuel Haselberger

Manuel Haselberger vom ESVÖ

Brandheißes aus den Bundesländern: Bald zwei neue eSports-Organisationen!

Und noch eine erfreuliche Neuigkeit hat die Teilnehmer des eSports Meetup im Virtual Dojo aus den Socken gerissen: es gibt womöglich bald zwei neue Bundesländer-Organisationen im eSport. Neuigkeiten dazu erfahrt ihr schon bald hier bei uns auf eSports.at! Derzeit wird aber hinter verschlossenen Türen noch fleißig verhandelt.

Womöglich findet sich in der eSports League Austria dann auch bald das eine oder andere neue Team aus den Bundesländern. Und noch eine heiße Neuigkeit halten die eSports-Orakel in der Szene bereit: Angeblich könnten es PUBG und CS:GO bald als eigene Titel in die League schaffen! Aber wie gesagt: das ist derzeit noch Kaffeesudleserei…

FAME OF THE GAME: Letzte Nominees für eSportler des Monats!

Der Topf der Nominierten ist voll: insgesamt zehn Gamer haben es geschafft und dürfen sich ab Freitag dem Voting stellen! Die Redaktion von eSports.at hat die vielversprechendsten Anmeldungen für FAME OF THE GAME ausgewählt. Unsere letzten vier Nominees für den eSportler des Monats sind Robert, Raffael, Aykut und Mert.

 

Nominee 7: Robert Niederl „thomas-robert“ (Stmk)

Thomas Robert eSportler des Monats KandidatMit seinen 20 Jahren mischt Robert die eSports-Szene schon gewaltig auf. Er ist nicht nur leidenschaftlicher Profi-eSportler, sondern auch als Manager unterwegs. Seit fast sieben Jahren zockt der Gamer aus Fehring, darunter Hearthstone, Call of Duty, Rocket League und seit Neuestem auch Fortnite. Und dabei ist ihm schon Einiges gelungen, sagt Robert im Interview mit eSports.at stolz: „in Hearthstone habe ich es unter die Top 50 in EU/ESL 2016 geschafft, weitere Erfolge sind Podest-Platzierungen bei CoD-Turnieren (z.B. Aut. Masters FFA/PS4 2016, 3th)“

Als Manager gibt der Steirer ebenfalls ordentlich Gas: mit dem Team Prismatic hat er es zum heimischen CoD Meister 2016 geschafft. Und: „2017 habe ich dann meine eigene eSports Organisation aufgebaut,  als Gründer und CEO bei Frost Dragons eSports. Den ersten Titel konnten wir in CoD verbuchen und wurden österreichischer Meister in Call of Duty MWR 2017!“, schildert Robert. Aktuelle Infos postet „thomas-robert“ auf Twitter.

 

Nominee 8: Raffael Iciren „GameKing“ (NÖ)

Raffael Iciren eSportler des Monats Kandidat20 Jahre alt, wohnhaft in Wölbling nahe Sankt Pölten und einer der jüngsten eSport-Profis Österreichs. So lauten die biografischen Eckdaten zu Raffael Iciren, unserem achten Nominierten für den eSportler des Monats. An Selbstvertrauen fehlt es dem Niederösterreicher nicht, das zeigt seine Anmeldung zu FAME OF THE GAME: „Ich bin der beste OnlineCard-Game Spieler Österreichs!“, so Raffael. Ein Blick in die Stats sagt uns, dass der selbst ernannte „GameKing“ wirklich gut ist: Er hat in seiner noch jungen Laufbahn schon unfassbare 19.200 Dollar Preisgeld gewonnen!

Erfolge und Auszeichnungen hatte Raffael schon viele: unter anderem einen echten Hearthstone-Weltmeistertitel (IeSF Hearthstone World Champion 2016)! Aktuell ist er Gwent Weltranglisten-Zweiter! Und wer weiß: Vielleicht kommt bald der Titel „eSportler des Monats“ dazu…

 

Nominee 9: Aykut Özbey „iCould“ (Wien)

Aykut Oezbay eSportler des Monats KandidatAykut ist eindeutig der Nominierte mit dem ausgefallensten Nickname. In Anlehnung an seinen bürgerlichen Namen nennt er sich „iCould“. Der 25-Jährige kommt aus Wien und ist ein wahrer Tausendsassa. Die größten Erfolge konnte er als FIFA-Spieler erreichen, nämlich gleich zweimal den Staatsmeistertitel im Team. Außerdem macht er sich als „iCouldPlays“ auf verschiedenen Kanälen einen Namen. Aykut streamt, castet und liefert auch Content über eSports. Als Caster war er aber etwa auch schon in der eBundesliga unterwegs, zum Beispiel in den Endrunden im ORF Sport.

Der Titel „eSportler des Monats“ würde für Aykut jede Menge bedeuten, wie er im Interview mit eSports.at sagt: „Nur eSportler sein und erfolgreich sein sollte nicht ausreichen, um eSportler des Monats zu werden. Ich gebe in jedem Bereich alles, damit der eSport bei jedem gut ankommt.“ Wir drücken „iCould“ die Daumen, dass auch er im Voting gut ankommt!

 

Mert Sueel eSportler des Monats KandidatNominee 10:  Mert Süel „GYEG snakeZ“ (Wien)

Bescheiden, aber zielstrebig gibt sich unser letzter Nominierter. Mert aus Wien ist noch nicht so lange aktiv in der Szene unterwegs, nimmt es aber gelassen: „Ich bin zwar erst ein Rookie in der eSports Szene kenne mich aber perfekt mit der LCS aus. Ich spiele schon seit 2014 League of Legends. Ich nutze jede freie Stunde, um mein Wissen in LoL zu verbessern.“ Und ein klares Ziel hat er auch: der beste LoL-Spieler Österreichs werden, und zwar schnell!

Beruflich macht Mert eine Lehre als IT-Techniker. Sobald der 17-Jährige damit fertig ist, will er alles tun, um eSports-Profi zu werden. Zweifel hat er selbst keine: „Ich nutze mein Wissen vom PBE und von den Live Servern. Also weiß ich ganz genau, was Meta ist und was nicht. Ich weiß, welche Picks gerade gut sind und auch warum.“ Und kleiner Motivationsspruch zum Schluss: „Ich werde eSportler des Monats, weil ich einfach hundert Prozent gebe, um besser zu werden!“

 

Habt ihr die bisherigen Kandidaten versäumt? Dann lest nach: Nominees #1-4 und Nominees #5,6!

Männerdomäne eSports: Wo sind weibliche Gamer?

„Glück im Spiel, Pech in der Liebe.“ Ein Sprichwort, das auf einige eSportler zutreffen dürfte. Denn wer in der Freizeit ausschließlich mit Gaming-Freaks unterwegs ist, lernt selten bis nie weibliche Gamer kennen. Die sind schlicht und einfach eine Seltenheit! Aber warum ist das so? Wir gehen gemeinsam mit Jennifer Rassi von der Vienna Comic Con auf Spurensuche.

eSports Events sind männlich!

Die Events in der Szene sind testosterongeprägt. So lautete auch die allgemeine Einschätzung beim zweiten eSports-Roundtable in der Wiener Area52 vergangene Woche. „Zirka sechs Prozent sind weiblich bei uns, der Rest sind Männer“, so das statistische Fazit von Area-Leiter Kevin Trau. Ein Resümee, das auch der Betreiber der Wiener Respawn Bar, Patrick Tondl, teilt: „Auf der Vienna Comic Con war von den vier Teams genau ein Mädchen dabei. Das ist die Quote. Aber bei mir im Lokal merke ich: Je mehr Leute da sind, desto mehr Mädels sind auch da. Und ich sehe auch immer mehr Pärchen zocken bei uns!“ Pia Römer (eSports.at und Vice President Digital bei UPC) bringt es auf den Punkt: „Es gibt sie, die weiblichen Gamer. Aber die Frage ist, wieso die Visibility nicht da ist!“

Haben weibliche Gamer die Tarnkappe auf?

Dass es sehr wohl weibliche Gamer gibt, beweist Jennifer Rassi. Sie arbeitet bei der Vienna Comic Con, in der Freizeit spielt sie vor allem „Super Smash Bros. Melee“. Der Einstieg in die virtuelle Welt war für sie buchstäblich ein Kinderspiel: „Ich habe zwei Brüder, deshalb bin ich auch in einer Burschenszene aufgewachsen. Bei meinen Freundinnen sehe ich, dass keiner sich hinsetzen und stundenlang üben will.“ Jennifer ist also Gamerin von Kindheit an. In punkto Akzeptanz ist aber doch nicht alles easy, sagt sie: „Viele Mädchen trauen sich nicht gegen Burschen zu spielen, weil sie denken, bloßgestellt zu werden. Aber dabei sind viele wahrscheinlich sogar wesentlich besser als sie annehmen!“

Obwohl sie also echt was drauf hat, wird Jennifer teilweise unterschätzt: „Männer können schon sehr gemein sein, aber verspotten tun sie mich nicht – gerade, weil ich das drauf hab! Sie neigen dazu, Frauen und vor allem hübsche Frauen zu unterschätzen, wenn es ums Zocken geht. Aber das kommt halt denk ich daher, dass dass es für sie sonst zu perfekt wäre. Eine Frau, die gut aussieht und dann auch noch gut spielt? – Unmöglich!“ Klar, dass da nicht viel weiblicher Nachwuchs aufkommt: „Vom Zuschauen her kommen viele Mädels, aber viele trauen sich offenbar nicht selber nicht spielen. Ich geh‘ oft auf Turniere und bin oft das einzige Mädchen dort. Und ich hab auch keine Freundinnen, die spielen. Ich glaube, du musst auch damit aufgewachsen sein“, meint sie im Interview mit eSports.at.

Jennifer Rassi Vienna Comic Con eSports weibliche Gamer

Jennifer Rassi spielt für ihr Leben gern Computerspiele.

 

Vieles spricht für „Gender Gaming“!

Auch wenn das für die Ladies unter den Gamern alles noch so düster und aussichtslos wirken mag – aus einer rein logischen Betrachtungsweise spricht Einiges für einen höheren Gamerinnen-Anteil im eSport! Das sieht auch Area52-Chef Kevin so: „Das Schöne am Gaming ist, dass da kein Unterschied vom Körperlichen her ist! Wir haben auch immer probiert, Events zu machen mit mehr Mädels, aber nur mit bedingtem Erfolg! Aber es steigt und es wird auch in Zukunft steigen.“ Dass trotzdem aller Anfang schwer ist, weiß auch John Mörth von der Gamers Academy  in Bad Vöslau: „Ich glaube, es ist schwer, eine Quote wie bei den Männern zu erreichen. Man muss es interessanter gestalten. Die Frage ist: Wie einsteigerfreundlich sind Spiele? Zum Beispiel: LoL ist katastrophal, um damit anzufangen. Ich kenne Mädchen, die eher im Konsolenbereich spielen!“

John Mörth Gamers Academy Bad Vöslau eSports

John Mörth von der Gamers Academy: „Einstieg für Mädels interessanter gestalten!“

Respawn setzt auf Einstieg ohne Hürden

Genau diese Einstiegs-Barriere kennt auch Patrick vom Respawn: „Die Community ist jetzt nicht sehr freundlich gegenüber Frauen. Auf Twitch und so… Ich glaube, es ist da auch nicht leicht, in diese Burschenwelt hineinzukommen.“ Deshalb lautet sein Konzept: erst einmal einen niederschwelligen Start in die eSports-Welt ermöglichen. Und der findet in Patricks Bar oftmals gar nicht auf dem PC statt: „Wir haben auch Brettspiele, da sehe ich die meisten Mädchen sitzen.“ Und wo einmal ein paar Mädchen beisammen sitzen, lassen die Burschen auch nicht lange auf sich warten!

Die Devise für weibliche Gamer lautet also: „Ausprobieren! Sich nicht entmutigen lassen!“ Alles andere kommt dann schon, meint Gamerin Jennifer: „Wir können nicht erwarten, dass das von einem Moment auf den anderen funktioniert.“ Jennifer hat es geschafft und sich erfolgreich durch den „Männer-Dschungel“ gekämpft. In Gamer-Kreisen genießt sie längst Respekt und Ansehen. „Nicht immer, weil ich so super gut bin, sondern einfach, weil ich mit Herz und Seele dabei bin und damit aufgewachsen bin!“, meint sie. Die Rekrutierung von Mädchen für den eSports wird also nicht von heute auf morgen passieren. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Spiel auf Zeit“.

 

FAME OF THE GAME: Neue Nominees für eSportler des Monats!

Nur noch bis Donnerstag könnt ihr euch bei FAME OF THE GAME anmelden, dann küren wir auf eSports.at den eSportler des Monats Februar! Unter den Bewerbern sind wirklich viele hochkarätige Kandidaten. Die nächsten heißen Tipps stellen wir euch jetzt vor.

 

Nominee 5: Thomas Klingenbrunner (NÖ)

eSportler des Monats Kandidat Thomas Klingenbrunner

Aufgepasst, liebe Sponsoren! Hier kommt einer, der weiß, wie man hoch dotierte Supporting-Verträge anbahnt: „Mit Red Bull in meinen Adern und dem Sieg in den Augen gebe ich immer 110% beim Gamen“, so hat sich Thomas Klingenbrunner aus Traismauer auf eSports.at angemeldet. Und er weiß, was er will! Schon als 14-Jähriger hatte der Niederösterreicher einen eigenen „Call of Duty“-Youtube Channel. Für’s Millionärs-Dasein hat es nicht gereicht, scherzt der jetzt 21-Jährige: „Ich hatte sogar eine offizielle Partnerschaft! 14 Cent pro Monat, haha!“

Von CoD hat sich Thomas schließlich zu Fortnite durchgefightet. Und dabei will er auch bleiben: „Das Game verbindet mich mit Freunden und Arbeitskollegen, schweißt uns enger zusammen und ist so einfach ein integraler Bestandteil meines Lebens!“ Übrigens: wenn Thomas einmal nicht mit den Waffen aus Fortnite hantiert, nimmt er eine seiner Kameras zur Hand – seine zweite große Leidenschaft ist nämlich das Filmen…

 

 

Nominee 6: Andreas Adrian Riedl „Adrianosbg“ (Sbg)

eSportler des Monats Andreas Riedl Kandidat

Unser sechster Nominierter für FAME OF THE GAME kommt aus der Mozartstadt Salzburg. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, wieso wir Mozart ins Spiel bringen?!?! Ganz einfach: es geht um Virtuosität. Die haben Mozart und Andreas Riedl nämlich gemeinsam. Unter dem Nickname „Adrianosbg“ streamt Andreas seine FIFA-Spiele. Und auch auf Youtube ist er aktiv. Dass er kein Neuling ist, lässt uns der Salzburger im Interview mit eSports.at wissen: „Ich spiele seit FIFA98 und bin jährlich unter den besten der Welt im Saisonmodus dabei.“

An Selbstvertrauen fehlt es Andreas nicht: „Diesen Monat hab ich meine Spiele auf Twitch gestreamt und meine Bilanz ist derzeit 48-1-0. Unbeaten! Who can stop me ?“ Und auch in der eBundesliga ist „Adrianosbg“ kein Unbekannter mehr. Das abgebildete Foto zeigt ihn nach einem Spiel für die Wiener Austria.

 

Habt ihr Nominees 1-4 versäumt? Kein Problem! Seht euch die übrigen Kandiaten an!

Übrigens: Anmelden ist noch bis Donnerstag, 22. Februar möglich. Danach startet die Voting-Phase.

 

HOMEBASE: zu Besuch bei „CRYTEK“ Julian Reinhardt

eSports.at stellt euch ab sofort regelmäßig eSportler aus Österreich vor. Den Start macht CRYTEK, der vielen von euch wahrscheinlich schon ein Begriff ist. Hinter dem Nickname verbirgt sich Julian Reinhardt, der mit dem Team DZ Legends auch die A1 eSports League Austria rockt!

Kurzer Steckbrief von Julian Reinhardt alias CRYTEK

Wohnt in: St. Pölten, Niederösterreich

Alter: 21 Jahre

Spielt: League of Legends

Team: DZ Legends

Größte Erfolge: Staatsmeistertitel

Größter Traum: als eSports-Profi viel Geld verdienen

FAME OF THE GAME: erste Nominees für eSportler des Monats!

Wer wird eSportler des Monats? Das entscheidet sich Ende des Monats. Und zwar zum ersten Mal überhaupt in Österreich. eSports.at stellt euch nun die ersten Nominees vor – ausgewählt von unserer Redaktion. Ein Trend zeigt sich bei den Anmeldungen ganz deutlich: Die Bundesländer holen gegenüber Wien deutlich auf!

Sascha Leitner eSportler des Monats Kandidat

Nominee 1: Sascha Leitner „Stylez“, Admont (Stmk)

Sascha hat sein Leben dem Zocken verschrieben. Seit mehr als 20 Jahren sind PC Games seine große Leidenschaft. „Ich gehöre für den eSport schon zum alten Eisen“, sagt der 35-Jährige im Interview mit eSports.at, „aber das spornt mich noch mehr an, den Jungen zu zeigen, dass Alter bei manchen Games keine Rolle spielt!“

Sascha hat seinen Traumjob gefunden: er arbeitet in der Gaming-Branche. In seiner Freizeit kümmert er sich um den eSport Verein „E-Sport Ennstal“, dessen Obmann er auch ist. Unser Zocker-King aus dem steirischen Ennstal spielt alles quer durch die Bank – in fast allen Games gehört er zu den oberen in den Rankings. Saschas Motto: „Spaß sollte im Vordergrund stehen, gegen den Erfolg hat aber auch keiner was!“

 

Sebastian Lembacher eSportler des Monats Kandidat

Nominee 2: Sebastian Lembacher „Salemba“ (Stmk)

Sebastian Lembacher ist der zweite Steirer, der er es in die ersten Nominierungen geschafft hat. Seine Freunde kennen ihn unter dem Nickname „Salemba“. Mit seinen Skills hat es der 23-Jährige aus Passail in die A1 eSports League Austria geschafft! Dort hat er bei ieS Virtual Gaming als Sup-Spieler begonnen, mittlerweile spielt er im Main Roster. Sebastians Leidenschaft gehört also voll und ganz League of Legends!

Aber es gibt auch ein Leben abseits der virtuellen Welt. Nach einem Lehrabschluss als Verwaltungsassistent in Weiz ist Salemba an die Uni gegangen. Hier studiert er in Graz Psychologie im zweiten Semester. Und wieso will Sebastian jetzt eigentlich eSportler des Monats werden? „Meine Motivation, den eSport in Österreich voranzutreiben und selbst einer der besten Spieler zu sein, ist sehr hoch!“, sagt er.

 

Nicko Christopher eSportler des Monats Kandidat

Nominee 3: Nicko de Claro „spaxZ“ (Wien)

Ebenso sympathisch wie die anderen Nominees ist Nicko aus Wien. Sein Gamer-Herz gehört Counter-Strike! Mit seinen 24 Jahren will Nicko alles unternehmen, um bald auf professionellem Niveau eSports betreiben zu können. Noch ist das Ziel nicht erreicht, aber: wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

Im Interview mit eSports.at zeigt sich Nicko wortgewaltig wie ein Pfitschi-Pfeil. Auch der Beweggrund für seine Anmeldung kommt wie aus der Pistole geschossen: „Ich habe das Zeug zum E-Sportler des Monats, weil mir das Zocken Spaß bereitet und ich auch regelmäßig die wichtigsten CsGo Turniere verfolge.“

 

 

 

Benno Micic eSportler des Monats Kandidat

Nominee 4: Benno Micic „Novachrono“ (Wien)

Mit Benno hat es ein weiterer Spieler der A1 eSports League Austria in den Kreis der Nominees geschafft. Benno ist erst 19 Jahre alt, hat es aber dank seines enormen Könnens schon ins Team MBL geschafft. „Ich spiele mehr als nur ein Videospiel“, sagt er, „aber ich bin momentan nur in League of Legends Top Niveau!“ Und das ist wahrlich keine Übertreibung: Mit seinem Team ist er in der aktuellen Saison bisher ungeschlagen.

Auf der Europarangliste liegt Benno unter den Top 100 Spielern – und das hat er sich nach sechs Jahren Hardcore-LoL-Gaming wirklich verdient. Neben dem Gaming macht Benno seine Lehre fertig. Und wenn die erst einmal vorbei ist, will er aufs Ganze gehen. „Eventuell will ich für internationale Teams spielen!“, sagt unser vierter Nominee im Interview.

 

Soweit die ersten vier Nominierten für euch! Die nächsten Fixstarter für die Wahl zum eSportler des Monats gibt’s dann demnächst hier auf eSports.at! Bis dahin: Anmelden, was das Zeug hält auf www.esports.at/esportler-des-monats-fame-of-the-game!