Österreichs Fenster in die eSports Welt

Archive for Oktober, 2018

UPC erfüllt Wunsch nach eigenem Gamer Internet

Langsames Internet, das immer wieder laggt. Und zwar mitten im Spiel! Oder generell zu wenig Bandbreite beim Down- und Upload. Das nervt die Online Gamer in Österreich laut der großen UPC eSports Umfrage am meisten. Der einhellige Wunsch der Community: ein eigenes Gamer Internet mit entsprechendem Leistungsumfang. UPC bringt jetzt für euch den „Game Changer“ auf den Markt!

Online-Umfrage: Wie soll dein Gamer Internet aussehen?

Gefragt nach dem Wunschprodukt für’s Online Gaming entwarfen die Teilnehmer der großen eSports Umfrage ein klares Modell. Am wichtigsten ist den Befragten ein hoher Download, der Wunschwert liegt hier im Schnitt bei 191,8 mbit/sec. Beim Upload kommt ein Wunschwert von durchschnittlich 50 mbit/sec heraus. Am drittwichtigsten ist den Gamern der PING-Wert: Als realistische Erwartung gibt der Schnitt einen PING von 25ms an, absoluter Wunschwert ist ein 15er-PING. Wobei gerade das „DING PING“ von derart vielen Faktoren abhängt, dass in vielen Fällen auch die schnellste Leitung der Welt nichts nützt. Wichtige Einflussfaktoren beim PING sind der Gameserver sowie die Hardware. Einen festen PING-Wert seriös zu garantieren, ist also ein (Ping-)Ding der Unmöglichkeit.

Das Gamer Internet von UPC

Basierend auf den Wünschen der Online Gamer launcht UPC zwei Gamer Internet Produkte: Das Flaggschiff beinhaltet 300 Mbit Download und 50 Mbit Upload! Die günstigere Variante bietet 125 Mbit Download und ebenfalls 50 Mbit Upload. Da macht Zocken Spaß! Die Produkte im Detail findet ihr auf der UPC-Website.

 

Gamer Internet UPC 1

Zufriedenheit bei UPC-Kunden am höchsten

Die große eSports Umfrage (n=1.078) zeigt eines ganz deutlich: Gamer und Gamerinnen sind, was die Internetverbindung angeht, besonders anspruchsvoll. Klar! Schließlich soll das Spiel nicht ruckeln, man will ja keinen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Online Gamern haben. Hundertprozentige Zufriedenheit wird es daher bei diesen hohen Anforderungen nie geben können. Der Serienjunkie von nebenan oder die Streaming-Freaks in der eigenen WG sind nur zwei Beispiele für beeinflussende Nebenfaktoren. Dennoch: Unter den UPC-Gamern sind 33 Prozent voll und ganz mit ihrem Internet zufrieden, weitere 52 Prozent eher zufrieden. Das ist österreichweit gesehen ein absoluter Rekordwert!

Fast jeder zweite Gamer nutzt UPC!

Schon jetzt setzen im UPC-Footprint 47 Prozent aller Online Gamer auf ein Internetprodukt von UPC. Der überwiegende Teil, nämlich 41 Prozent, hat ein Kabelprodukt, der Rest entfällt auf UPC-DSL. Noch deutlicher zeigt sich der Trend in Wien: Hier zocken 51 Prozent mit UPC!

Interessant: die meisten Gamer bevorzugen WLAN

Spannend ist die Erkenntnis, dass nur drei von zehn heimischen Online Gamern auf eine LAN Verbindung setzen. Der überwiegende Teil – sieben von zehn Gamern und Gamerinnen – bevorzugen WLAN.

Gamer-Haushalte sind top ausgestattet!

Was die Anschaffung von Elektronik angeht, verzichten die österreichischen Online-Gamer offenbar ungern auf etwas. Desktop PCs, Laptops, Tablets, TV Geräte sowie Spielkonsolen gehören zur absoluten Standard-Ausstattung.

Gamer Internet Grafik Haushalte

Mehr Infos zur großen eSports Umfrage von UPC findet ihr in unserer Infografik!

Große eSports Umfrage von UPC!

eSports-Events, Teams und Online-Turniere schießen derzeit wie die Schwammerl aus dem Boden. Doch Daten und Fakten fehlten bislang an vielen Stellen noch. Wir von eSports.at gaben daher eine große eSports Umfrage in Auftrag. 1.078 Online Gamer machten mit und verrieten uns ihre Gaming Habits und Needs.

eSports Umfrage zeigt: Österreicher wollen eigenes Gamer Internet

Der am deutlichsten formulierte Wunsch der Online-Gamer ist ein eigener Internet-Tarif. Die gute Nachricht an dieser Stelle: Schon in den nächsten Tagen wird UPC ein entsprechendes Gaming Offer vorstellen, das den Anforderungen der Gamerinnen und Gamer gerecht wird! Noch bevor wir euch das UPC Gamer Internet vorstellen, präsentieren wir euch Teil 1 der großen eSports Umfrage als Infografik.

eSports Umfrage Infografik

 

Countdown zu Red Bull pLANet one läuft!

Kommende Woche ist es endlich so weit: Red Bull funktioniert das Allerheiligen-Wochenende kurzerhand zum Mega-LAN-Event um. Von 2. bis 4. November steigt wie auf eSports.at berichtet Red Bull pLANet one – die GamerInnen dürfen sich auf drei Tage volle Action einstellen.

Hunderte LAN-Teilnehmer in der METAStadt!

Insgesamt 500 LAN-Teilnehmer werden sich bei Red Bull pLANet one in der Wiener METAStadt tummeln. Sie werden nicht nur Zeugen einiger Premieren, sondern dürfen elementarer Bestandteil derselben sein. Neu ist etwa die 36 Stunden Liga und Red Bull M.E.O. by ESL. Erstere ist schnell erklärt: Von Samstag Früh bis Sonntag Nachmittag sind die Besucher angehalten, stündlich in mehreren Games Punkte zu sammeln. Ziel des Zocker-Marathons: Red Bull will damit den ausdauerndsten und vielseitigsten Spieler des Landes finden.

Red Bull pLANet one 2

Bühne frei für’s Mobile Gaming!

Dem Mobile Gaming-Trend räumt Red Bull pLANet one einen eigenen Slot auf der großen Bühne ein. Am Sonntag findet dort nämlich der österreichische Qualifier für Red Bull M.E.O. by ESL statt. Wer davon noch nichts gehört hat: es handelt sich um ein globales Turnier für Clash Royale. Der Winner darf Österreich bei den global finals im Februar vertreten. Mitmachen kann jeder ab 16 und das noch dazu kostenlos! Einzige Bedingung: Ihr müsst euch anmelden auf redbull.com/meo!

Zocken, chillen und staunen…

Damit die Zeit zwischen den insgesamt sechs LAN-Turnieren (unter anderem LOL, FIFA und Hearthstone) nicht zu lang wird, laden Chill-Out-Areas, Gaming-Stations und Retro-Zones zum Verweilen ein. Und auch die Cosplayer können sich wieder zeigen! Denn Red Bull pLANet one ist zugleich Host des ersten Austrian Cosplay Masters. Wer einen echten Influencer hautnah erleben möchte, kommt auch auf seine oder ihre Kosten: Neben den Youtubern JustBecci, Venicraft und Luigikid schaut unter anderem auch FIFA Profi Andrés Torres vorbei.

LAN-Resttickets noch zu haben!

Wichtige Info zum Schluss: Wer noch eines der letzten LAN-Tickets ergattern will, sollte sich möglichst schnell anmelden! Für alle übrigen Besucher ist das Event kostenlos, Red Bull bittet aber um Registrierung auf redbull.com/planetone.

 

 

 

 

 

Alle Fotos von der Game City in Wien

Das Wiener Rathaus bebte! Statt Politik standen hier von 19. bis 21. Oktober Games und eSports im Mittelpunkt. Sowohl im Rathaus als auch am Platz davor ging drei Tage lang die Post ab. Die Eindrücke haben wir von eSports.at für euch eingefangen.

Bereits zum zwölften Mal!

Die Game City in Wien gibt es seit 2007. Das Konzept hat sich dermaßen gut bewährt, dass auch heuer wieder an die 80.000 Gaming-Begeisterte aus ganz Österreich ins Wiener Rathaus strömten! 70 Aussteller verzauberten die altehrwürdigen Gemäuer in der Wiener Innenstadt in ein Eldorado für Gamer und Gamerinnen: Hier gab es einfach alles von XBox, über Sony Playstation, Nintendo, diverse PC Hersteller und Publisher. Da blieb kein Wunsch offen.

Viel los im eSports.at Corner

Gleich beim Opening um 9 Uhr am Freitag stürmten die Zocker den eSports.at Corner. Unser Angebot für euch: Zocken mit den Jungs von der Gamers Academy, und zwar auf High End PCs und in unserem Nintendo Corner. Natürlich haben wir wie gewohnt die Stimmung für euch eingefangen! Besonderes Zuckerl waren nicht nur unsere UPC Kraftriegel, Energy Drinks und Traubenzucker, sondern auch das Gewinnspiel der Gamers Academy: Hier konnten die ZockerInnen kostenlose Gamer-Stunden gewinnen!

Finale der eSports League Austria und Mega-Fortnite-Turnier!

Zu den absoluten Highlights zählte das größte Fortnite Turnier im gesamten deutschsprachigen Raum. An die 6.000 Teilnehmer matchten sich hier an allen drei Tagen auf dem Rathausplatz. Und auch die A1 eSports League Austria ging ins Finale: hier stiegen die Endrunden in LoL, Project Cars 2 und Clash Royale. TKA eSports (vormals MBL) kürte sich bereits zum zweiten Mal in Folge zum österreichischen LoL Meister, wir haben berichtet.

Fotos von der Game City in Wien

Alle Pics rund um den eSports.at Corner und das allgemeine Geschehen auf der Game City in Wien findet ihr hier bei uns.

Final Curtain für Dreamer Ace bei TKA eSports League Sieg!

TKA (ehemals MBL) ist zum zweiten Mal in Folge Winner der A1 eSports League Austria in League of Legends. In einem Herzschlag-Finale schlug das Team Freitabend die Tickling Tentacles willhaben. Das Endspiel auf der Game City in Wien war gleich im doppelten Sinne historisch: Denn zu einem lachenden Auge angesichts der erfogreeichen Titelverteidigung gesellt sich ein weinendes Auge! Der Grund: Ab sofort ist Dreamer Ace bei TKA nicht mehr mit an Bord. 

Auf TKA folgt Einhorn-Power!

Wie auf eSports.at berichtet, spielt Tobias „Dreamer Ace“ Schreckeneder bei der deutschen Erfolgstruppe „Unicorns of Love“ (UOL). Dass damit seine aktive Zeit bei TKA früher oder später enden wird, war klar. Nach dem 2:1 Sieg gegen TTW beim Finale der eSports League Austria steht das Unvermeidbare nun endgültig fest. „This was my last tournament in Austria and I’m legit crying right now“, verkündete Dreamer Ace auf seinem Twitter Channel.

Nach Sieg der eSports League Austria gehyped!

Für den sympathischen LoL Profi aus Bad Goisern liefen die letzten Monate karrieretechnisch wie am Schnürchen. Trotz seines Traum-Transfers nach Deutschland durfte er die laufende Saison in Österreich für TKA fertig spielen. Nach dem bereits zweiten Titel ist er gehyped, denn in Summe konnte Dreamer Ace bei TKA alles erreichen, was er sich dort vorgenommen hatte: „Der zweite Sieg in der A1 Liga bedeutet uns genauso viel wie der erste, wenn nicht sogar mehr. Diesmal hatten wir eine wahnsinnig tolle Organisation hinter uns, die uns immer unterstützt hat. Mein persönliches Ziel war es auch, die österreichische Szene mit einem Sieg und der Titelverteidigung zu verlassen. Wir sind alle glücklich und freuen uns auf weitere kommende Events!“

Dreamer Ace bei TKA - Auto

Volle Fahrt voraus! Dreamer Ace mit TKA auf der Heimfahrt vom eSports League-Finale. (Fotos: ZVG / ESVÖ)

„eSports wird in Österreich noch viel erreichen!“

Jetzt steht für Dreamer Ace einmal die Zukunft in Deutschland im Fokus: „Jetzt werde ich erstmal alles geben bei UOL und hoffe groß rauszukommen“, sagt er im Interview mit eSports.at, „vielleicht komme ich ja irgendwann wieder zurück in die österreichische Szene. Wer weiß, vielleicht sieht man mich beim nächsten PremierTour Stop in Wien mit meinem Team UOL SE.“ Ein Wiedersehen wäre für Tobias eine große Freude: „Ich will euch alle ja bald wieder sehen!“ Wie es sich für ein Unicorn of Love gehört, schickt Dreamer Ace zu seinem Abschied noch viel Liebe aus: „Im Namen des Teams möchte ich mich für alles bedanken, was uns hier ermöglicht wird und ich bin mir sicher, dass eSports in Österreich noch weit kommen wird, wenn jeder weiterhin mit so viel Ehrgeiz dahinter ist!“

Jede Menge eSports auf der Game City

Diesen Freitag geht’s los mit dem größten Gaming-Event Österreichs, der Game City. Von 19. bis 21. Oktober verwandeln sich das Wiener Rathaus und der Rathausplatz in einen Fun-Hotspot, der seinesgleichen sucht! Dass eSports auf der Game City eine bedeutende Rolle spielt, zeigt ein Blick ins Programm. Die Highlights: eigener UPC eSports.at Corner, das Finale der A1 eSports League Austria und das größte Fortnite Turnier Österreichs.

eSports auf der Game City

Noch nie gab es auf der Game City in Wien so viel eSports wie bei der zwölften Auflage von 19. bis 21. Oktober. Die Community kann sich auf ein Feuerwerk der Spiele einstellen! Mitverantwortlich dafür ist der eSport Verband Österreich (ESVÖ), der das größte Fortnite-Turnier im deutschsprachigen Raum veranstaltet. Unglaubliche 5.000 Gamer und Gamerinnen werden auf dem Rathausplatz gegeneinander antreten. Weitere eSports Highlights: UPC ist mit einem eSports Corner vor Ort und berichtet das ganze Wochenende von der Game City. Und die A1 eSports League Austria trägt ihre Finalspiele auf der großen Bühne aus.

eSports auf der Game City Fortnite Turnier

Jeder kann beim Fortnite Turnier mitmachen! Die Anmeldung ist auch direkt am Event noch möglich. (Fotos: Game City)

UPC mit eSports.at und der Gamers Academy vor Ort!

eSports.at ist dort, wo sich im österreichischen eSports Eventkalender was tut. Da darf natürlich auch die Game City nicht fehlen! In gewohnter Manier fangen wir Emotionen ein, liefern Insights und steuern selbst ein Stückchen eSports auf der Game City bei! Unterstützung kommt dabei von der Gamers Academy in Bad Vöslau. John Mörth und sein Team garantieren High End Gaming auf PCs von HiTech, für Konsoleros stehen Nintendo 64 und Röhrenbildschirme bereit. Und was wird gezockt? Zum Beispiel League of Legends, Rocket League oder WoW. UPC eSports Manager Christian Traunwieser ist übrigens auch als Moderator auf der Game City. Ihn könnt ihr am Freitag ab 13 Uhr auf der Hauptbühne sehen.

eSports auf der Game City Aufbauarbeiten

Under Construction: Bald tummeln sich hier 80.000 Gaming-Begeisterte!

eSports League Austria geht in’s Finale

Mit einer Premiere kann diesmal auch die A1 eSports League aufwarten. Erstmals überträgt ATV2 das League of Legends Finale, und zwar am Freitag ab 19:30 Uhr. Ins Finale der zweiten Season schafften es TKA E-Sports, Alpaka e-Sports, die Tickling Tentacles willhaben sowie DIVIZION. Neben dem LoL Finale steigen auch die Endspiele in Clash Royale und Project Cars 2. Insgesamt geht es um ein Preisgeld von 32.000 Euro!

Sonstige Hotspots für eSports-Fans

Aus der Soft- und Hardware-Ecke haben sich jede Menge interessanter Aussteller angekündigt. Big Player wie Sony Playstation und Nintendo wollen die rund 80.000 Besucher mit spannenden Titeln begeistern. Aber auch Media Markt und Saturn locken mit Spiele-Neuheiten wie „Madden NFL 2019“, „F1 2018“ oder „FIFA19“, die zum Anzocken bereit stehen. Mit eigenen Ständen vertreten sind etwa auch „Final Fantasy XIV“ und „Kingdom Hearts III“. Aber auch die Pokémon-Fans kommen nicht zu kurz, Stichwort „Pokémon Let’s Go, Pikachu!“ und „Pokémon Let’s Go, Evoli!“. Auf dem Hardware-Sektor dürfen sich die Gamer-Herzen über HP OMEN oder Acer Predator freuen.

eSports auf der Game City Cosplay

Es gibt nicht nur jede Menge Gaming und eSports auf der Game City in Wien, sondern auch eine große Cosplay-Parade!

Gehört auch dazu: Cosplay, Gastro und Kids-Zone

Komplettiert wird das Mega-Angebot von einer der buntesten Cosplay-Paraden des Landes. Die Cosplay-Zunft darf sich endlich wieder in Schale werfen und ihre Outfits zum Besten geben! Und wer zwischendurch Hunger hat – auch kein Problem: dafür wirbt die Game City mit den besten Food Trucks. By the way: die reiferen Gamer-Semester können gerne ihre Kids mitnehmen! Für diese gibt es nämlich eine eigene große Kinder-Area mit altersgerechtem Spiele-Angebot.

 

 

Ex-StarCraft II Weltmeister Philipp „Monchi“ Simon im Interview

Monchi ist ein Crazy Grazer Gamer mit Strahlkraft. Nur wenige andere schaffen derart gekonnt den Spagat zwischen Nonkonformismus, Hochleistungs-Ehrgeiz und Coolness und bleiben dabei auch noch authentisch. Wie er bei all dieser Vielseitigkeit lernte, auf Top-Leistungen im eSport zu fokussieren, schildert der Chemie- und Gaming-Nerd Philipp „Monchi“ Simon im Interview mit eSports.at.

Ganz normaler Stadtpark-Affe

Philipp kennt sich aus in Graz, also durfte er sich auch die Location unseres Interviews aussuchen: „Im Stadtpark“, schlug er vor, „es ist gemütlich und ruhig, ich treffe mich hier regelmäßig mit Freunden.“ Außerdem stehen hier genügend Bäume, auf denen der 28Jährige seinem Gamertag kletternd und schwingend alle Ehre machen kann. „Monchi“ rührt nämlich von kleinen, haarigen Affenpuppen namens „Monchhichi“ her. Mehr als passend also!

Stadtparkaffe Philipp "Monchi" Simon im Interview

Stadtparkaffe Philipp „Monchi“ Simon im Interview mit eSports.at: „Mein Spitzname war immer schon Simonchhichi!“

Mit StarCraft II an die Weltspitze

Im Alter von 22 Jahren schaffte es Monchi im eSport ganz nach oben. Neben der IeSF World Championship 2012 holte er für sein Team XMG auch erste Plätze bei der ESL Pro Series Germany. Noch mehr als sein Weltmeistertitel bedeutete ihm aber der 3./4. Platz bei der DreamHack Winter in Jöngköping in Schweden: „Die Konkurrenz war stärker und das Event größer. Auf der DreamHack Bühne zu spielen war einer der aufregendsten Momente meiner Karriere.“ In Summe brachten Monchi seine Turniererfolge an die 20.000 Euro ein!

„Age of Empires 2“ oder „Anno 1602“ als erste Lieblingsspiele

Wie viele andere kam Monchi eher zufällig mit dem professionellen Gaming in Berührung. Erste Kontaktpunkte mit PC Spielen gab es im zarten Kindesalter: „Ich hab schon als kleines Kind gespielt, zuerst im Büro von meinem Vater“, erinnert sich Philipp „Monchi“ Simon im Interview, „und dann mit zwölf habe ich daheim einen eigenen PC bekommen und seitdem bin ich absoluter Gaming-Fanatiker!“ Schnell verliebte sich der Grazer in Games wie Age of Empires 2 oder Anno 1602. Welches das allererste Spiel war, weiß Monchi nicht mehr. „Irgendein Rätsel-Rollenspiel“, rät er, „ein Disketten-Game im Büro meines Vaters.“

Nerd Philipp "Monchi" Simon im Interview

Nonkonformer Monchi: „Ich war immer der Nerd, der eigentlich kein Nerd ist für die Leute.“

eSport anspruchsvoller als Schule und Uni?

Von seinen Eltern erhielt der Ex-Profi-Spieler stets Unterstützung. Und das, obwohl seine Einstellung schon immer fernab des gesellschaftlich akzeptierten Mainstreams lag. Schon zu Schulzeiten war das Gaming oft wichtiger, nicht selten drückte Monchi nach einer durchzockten Nacht schlafend die Schulbank. Seinen Intellekt lebte er immer schon lieber im Spielen aus: „Ich würde den eSport als den intellektuellen Bereich sehen. Das ist anfordernder als Strukturen auswendig zu lernen. Die meisten Dinge, die man auf der Uni erfährt, sind nicht so intellektuell fordernd wie eSports.“

Uni und analytisches Denken als Tor zur Profikarriere

Apropos Uni: Begonnen hat die eSport-Karriere eigentlich in einem Hörsaal der Uni Graz. Als StarCraft II herauskam, war die Uni plötzlich Nebensache, erinnert sich Philipp „Monchi“ Simon im Interview mit eSports.at: „Ich habe es mir gekauft und irgendwann habe ich auf der Uni nichts mehr Anderes gemacht als am Laptop zu zocken.“ In wissenschaftlicher Manier begann er Profi-Gamer zu analysieren: „Mich hat einfach fasziniert, wie man in dem Spiel so gut sein kann. Ich habe mich gefragt: Wie kann ich so scheiße sein und wie können die so gut sein? Das hat mich einfach immer gepusht. Ich bin dadurch in das Profi-Dasein hineingerutscht.“

Familienmensch Philipp "Monchi" Simon im Interview im Grazer Stadtpark

Privat ein Familienmensch: „Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meinen zwei jüngeren Brüdern Dominik und Matthias, wir haben immer viel miteinander gezockt!“ Seiner langjährigen Freundin konnte Monchi das Gaming aber noch nicht schmackhaft machen.

Replay Analysen und Hotkeys als Wendepunkt!

So plötzlich passierte der Aufstieg in die Profi-Liga dann aber doch nicht. Nur durch stundenlanges Training konnte sich Monchi an die Weltspitze pushen. Die oft zitierten APM (Actions per Minute) waren dabei nur einer von vielen wichtigen Door Openern, betont er: „Als Amateur war ich irgendwo bei 60 APM, dann hat es Monate gedauert, bis ich irgendwo bei 100 APM war. Ein markanter Punkt waren dann die Kamera-Hotkeys, und gegen Ende war ich irgendwo bei 200.“ Ultimativer turning point waren aber Replay Analysen und das Lernen aus den eigenen Fehlern, mutmaßt Monchi. Bis heute ist der Grazer ein Verfechter des Lifelong Learning: „Allgemein finde ich, dass man sich nicht wehren sollte, Neues zu lernen und auszuprobieren, zum Beispiel Hotkeys und Kamera Hotkeys. Einfach nicht aufhören zu lernen!“

Kein eSport ohne Sport!

Eine ganz klare Ansage kommt in punkto Fitness: „Ich glaube, dass Sport sehr wichtig ist. Er wird nicht umsonst im professionellen eSport gepusht durch Teams und Manager. Körperliche und geistige Fitness gehen einfach einher! Und der Ausgleich ist sehr zentral. Das ist für Erfolg sehr wichtig!“ In Monchis Leben war analoger Sport immer schon ein Fixpunkt: Angefangen vom Fußballverein, über das Snowboarden bis hin zum Enduro-Fahren. „Da geht man über seine Grenzen hinaus“, schwärmt er über Motocross, „und dazu kommt das Adrenalin, da merkt man gar nicht, wie fertig man schon ist!“

Philipp "Monchi" Simon im Interview über sein Singleplayer-Dasein

Singleplayer Mode: „Ich war immer schon ein schlechter Verlierer und Singleplayer Typ. Ich bin nicht aushaltbar für andere, wenn ich mit ihnen zusammen spiele durch meine ehrgeizige Art. Ich bin aber trotzdem gerne mit Leuten unterwegs!“

No Risk, No Fun…

Seine „Extrem No Limit“-Mentalität umschreibt Monchi am liebsten mit dem russischen Begriff „Davai!“. Das heißt so viel wie: „Mach schon!“ oder „Gib Gas!“ Die Schattenseiten dieser Philosophie ließ ihn sein schwerer Enduro-Unfall im Oktober 2011 spüren: „Ich bin bei 5 km/h ausgerutscht und mir ist einer drüber gefahren. Die gängige Story war früher: triple backflip no hander! Klingt cooler“, scherzt er. Sein luxierter Ellbogen samt Bänderriss knockte Philipp aus. Mit viel Willensstärke, therapeutischer Hilfe, Ehrgeiz und dem nötigen Quäntchen Glück schaffte er es aber schon im Dezember desselben Jahres zurück in den professionellen eSport. Damals unterschrieb er einen Vertrag bei ESC Gaming (zu diesem Zeitpunkt ESC ICY BOX), ein knappes Jahr später holte ihn XMG. Im Jahr 2012 feierte Monchi seine größten Erfolge im eSport. Schon 2013 holten ihn aber die Spätfolgen des Crashs ein: wegen einer schweren Entzündung im Ellbogen musste der StarCraft-Profi erneut operiert werden. Das markierte das Ende seiner aktiven Profi-Karriere im eSport.

Philipp "Monchi" Simon über seinen Unfall

Philipp „Monchi“ Simon im Interview über seinen Enduro-Unfall: „Mir ist einer drüber gefahren!“ (Bild: ZVG, Montage)

In der „Normalität“ angekommen (Was ist schon normal?)

Mittlerweile studiert Monchi Chemie an der TU Graz und arbeitet seit einem Jahr als Selbständiger für Red Bull. „Ein Mitarbeiter und langjähriger Freund aus der Szene hat mich 2017 empfohlen“, erzählt er, „ich habe als Gaming- und eSport-Consultant angefangen.“ Unter anderem mischt der eSport-Profi bei der Organisation von Projekten wie dem Red Bull pLANet one mit. Eine extreme Ehre, schwärmt er: „Es freut mich extrem, dass ich in dem Bereich arbeiten kann. Es fühlt sich sehr geil an!“ Seine professionelle Karriere als Spieler hingegen ist Geschichte und „non existent“, wie der junge Grazer es selbst beschreibt. Dennoch: Die StarCraft II Legende „Monchi“ ist vielen GamerInnen nach wie vor ein Begriff: „Ich werde online oft angesprochen und bin in Graz beim Fortgehen angesprochen worden.“

Philipp "Monchi" Simon über eSport in Österreich

Ausblick in die Zukunft des österreichischen eSports: „Ich träume von einer Zukunft, wo der eSport den gleichen Stellenwert hat wie der normale Sport. Wo es Teamhäuser gibt, wo man relativ früh ein Training hat wie man es vom Fußball kennt.“

Abschließende Bitte um Entschuldigung…

Und auch seinen ehemaligen LehrerInnen ist der StarCraft II Weltmeister noch in Erinnerung, wenn auch in etwas anderer Form. Wie Philipp „Monchi“ Simon im Interview zugibt, flossen damals in der Schule zeitweise sogar Tränen. Nicht bei ihm, sondern bei den Lehrern wohlgemerkt: „Ich war in vierzig Jahren der Einzige, der bei meiner Lehrerin in Geografie durchgefallen ist bei der Matura“, beteuert Monchi, „ich habe sie dadurch zum Weinen gebracht. Es tut mir bis heute Leid! Vielleicht wird sie mir verzeihen, wenn sie das Interview liest.“ Wir sind überzeugt: Sie wird. Und so hat unsere Monchi-Story ein garantiertes Happy End!

By the way: Für alle, die immer schon wissen wollten, wie crazy dieser Philipp Simon auf einer Skala von 0 bis 10 tatsächlich ist, haben wir nachgefragt. Monchis Antwort: „Drölf.“

Neue Eventreihe zu eSport und Recht

Alles, was Recht ist! Das bekommt die heimische eSports-Szene am 2. November erstmals auf einem Event im Juridicum der Uni Wien mit geballter Kraft vermittelt. Präsentiert von RechtsexpertInnen, in gut verdaulichen Häppchen. Mit-Initiatoren der Eventreihe eSport und Recht sind zwei echte Hearthstone-Urgesteine: Jurist Urim Bajrami und der studierte Mathematiker Bernhard Sternbauer.

Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit praktischem Nutzen!

Der Weg an die Uni zahlt sich am 2. November auf alle Fälle aus. Um es mit einem Wortspiel zu sagen: Der Fenstertag wird so manchem Tür und Tor öffnen! Denn die Eventserie eSport und Recht spricht immens zentrale Aspekte an, die einem als Rechtslaien zumeist verborgen bleiben. Um nur einige Bulletpoints aus dem Themenkatalog zu nennen: Spielerverträge, steuerliche Aspekte oder die Anerkennung von eSports als Sport.

eSport und Recht Urim Bajrami

Urim Bajrami (Stadler & Völkel Rechtsanwälte) aka „Yhone“: wurde 2014 Vizeweltmeister in Hearthstone und leitet beim ESVÖ auch die Rechtsabteilung.

Zwei „alte“ eSports-Hasen und ein Uni-Professor

Die Idee zu der Eventreihe eSport und Recht hatten der Jurist Urim Bajrami und der Mathematiker Bernhard Sternbauer gemeinsam mit Universitätsprofessor Dr. Christian Piska. „Prof. Piska ist Experte für Wirtschaftsrecht, Digitalisierung und neue Technologien am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht und er ist ein Junggebliebener und für digitale Geschichten immer zu haben“, schildert Urim, „er war selbst mal mein Verfassungsrechtsprüfer. Als ich ihm von meinem Plan erzählt habe, den eSport juristisch zu erschließen, war er total begeistert!“ Speaker beim Kickoff-Event am 2. November sind Urim Bajrami selbst, Steuerprofi Dimitar Zlatev, sowie Sportrechtsanwältin Christina Toth.

eSport und Recht Bernhard Sternbauer

Bernhard Sternbauer, SAP Business One Consultant mit Hang zum eSport: seine Wurzeln liegen in Magic The Gathering und Hearthstone, mit Top Legend Platzierungen!

Recht fad? Nein, eben nicht!

Recht betrifft uns alle. Davon sind auch eSportlerInnen nicht ausgenommen, erinnert Urim im Interview mit eSports.at: „Beim eSport ist es so, dass man sich nicht im rechtsfreien Raum bewegt! Deshalb wollen Bernhard, Chris und ich Aufklärungsarbeit betreiben auf wissenschaftlichem Niveau. Vieles ist noch in einem grauen Bereich.“ Sofort hakt Bernhard Sternbauer zum Thema „Spielerverträge“ ein: „Die sind ein Thema für jeden, der das professionell anstrebt, vor allem, wenn es dann um Gehälter geht! Und es geht natürlich auch um die Vereinbarung, die ein Spieler mit einem Team trifft – da geht’s darum, dass keiner von beiden übervorteilt wird.“

eSport und Recht Prof. Christian Piska

Christian Piska ist Experte für öffentliches Recht sowie Wirtschafts-, Umwelt und Europarecht. Als Technikfan hat ihn die Frage nach den rechtlichen Rahmenbedingungen und regulatorischen Ansätzen für neue Technologien stets herausgefordert. (Foto: ZVG)

Damit Gewinne nicht zu Verlusten werden…

Jeder kennt das Sprichwort „Wie gewonnen so zerronnen“. Klar, ein Eintrag auf www.esportsearnings.com ist für viele das Höchste der Gefühle – signalisiert er doch, dass man endlich dazu gehört zum Kreis jener, die mit eSports Geld verdienen. Doch der Teufel steckt im Detail. Und er schläft nicht, gibt Rechtsexperte Urim zu bedenken: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Finanzbehörden auf diese Seite drauf kommen. Jetzt noch kein Thema, aber demnächst sehr wohl!“ Oder wie Berni es formuliert: „Wenn ich zehn-, zwanzig- oder dreißigtausend Euro verdiene… Was muss ich dann damit tun? Muss ich jetzt bei mir im Land Steuern zahlen? Habe ich die im Ausland verdient? Thema Sozialversicherung? Das sind wichtige Fragen!“ Und genau hier soll die Eventreihe eSport und Recht ansetzen.

Infos zur Eventreihe eSport und Recht

Veranstaltungsort ist das Juridicum der Uni Wien, Start ist am 2. November um 18:30 Uhr. Im Anschluss an die Fachvorträge laden die Veranstalter zu einer Podiumsdiskussion zur Entwicklung von eSports in Österreich. Den krönenden Abschluss darf Bernhard Sternbauer verkünden: „Attraktiv ist sicher das Buffet, das es am Schluss gibt – mit Weinbegleitung von Chris‘ Weinberg am Wagram!“

 

> Facebook-Seite von eSport und Recht

> zur Anmeldung (bis 30. Oktober)!

Kickoff zur zweiten Saison der eBundesliga

Das virtuelle Leder rollt wieder! Heute Vormittag fiel der Startschuss für die zweite Saison der eBundesliga. Die Pressekonferenz im T-Mobile Headquarter bot gleich einen Vorgeschmack auf die neue Saison – mit einem FIFA19-Showmatch. Die Anmeldephase für die eBundesliga ist ab sofort im Laufen.

eBundesliga erwartet mehr als 6.000 Anmeldungen!

Jetzt geht’s los! Ab sofort können sich die FIFA-Talente des Landes für die eBundesliga anmelden. Die Anmeldephase läuft bis 20. Oktober, danach geht es ab 22. Oktober in die Online-Qualifikation. Die Klub-Events selbst finden heuer im November und Dezember statt, das Finale geht dann im Jänner über die Bühne. Die Rahmenbedingungen bleiben die gleichen: die Teilnahme ist kostenlos, mitmachen kann jeder! Die Latte liegt hoch, freut sich Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer: „Das Niveau im Vorjahr war richtig gut. Wir sind aber überzeugt, dass wir mit der einen oder anderen Neuerung den Bewerb noch besser gemacht haben!“

eBundesliga Christian Ebenbauer

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer: „Latte für eBundesliga liegt hoch!“

eBundesliga wieder im 85er Modus

Um perfektes Balancing zu gewährleisten, spielen die TeilnehmerInnen auch heuer wieder im so genannten 85er-Modus. Vertreten sein werden übrigens alle zwölf Klubs der österreichischen Bundesliga. In der Anmeldephase entscheiden die Teilnehmer, für welchen Verein sie antreten wollen. Je nach Anmeldezahl schaffen es dann die besten 32, 64 oder 128 Spieler je Klub in das Klubevent. Den besten FIFA-Spielern winkt in Summe ein Preisgeld von 15.000 Euro.

eBundesliga Pressekonferenz

Die gut besuchte eBundesliga-Pressekonferenz im Hauptquartier von T-Mobile in Wien.

Bootcamps als Vorbereitung

Damit ihr pünktlich zum Start der Online-Qualifikation möglichst fit seid, bietet MediaMarkt in den kommenden Wochen FIFA-Bootcamps an. An insgesamt vier Terminen können sich Interessierte wertvolle Tipps holen und sich gegeneinander an der PlayStation 4 messen. Die Stationen der Bootcamps: Graz, Pasching, Wien Stadlau und Vösendorf. AlleInfos zu den Bootcamps findet ihr auf der Website der eBundesliga!

Sturm Graz hofft auf erfolgreiche Titelverteidigung

Für aufgeheizte Wettkampfstimmung sorgten bei der Kickoff-Pressekonferenz die Vorjahresgewinner der eBundesliga. Auf der Bühne saßen sich Philipp Gutmann vom Sturm Graz (Team-Sieger) und Einzelbewerb-Sieger Sercan Kara vom LASK gegenüber. Der Fun-Titel ging ganz eindeutig an Philipp, denn er gewann 4:1. Sercan nahm es sportlich: „Ich hab noch viel Zeit zum Trainieren!“ Zeit zum Trainieren aber auch andere FIFA-Koriphäen wie David „DaaveKL“ Klapil (Austria Wien) noch. Der Austrianer war bei der Pressekonferenz ebenso anwesend wie auch einige Rapidler.

eBundesliga David Klapil

Hofft, dass bei der eBundesliga violette Träume wahr werden: David „DaaveKL“ Klapil!

Finale im Studio 44

Das Grande Finale aller zwölf Teams steigt im Jänner. Gespielt wird im Bundesliga-Modus in insgesamt elf Runden. Jeweils fünf Spieler der einzelnen Klubs treten in Einzelduellen aufeinander, das Team mit den meisten Punkt ist eBundesliga Meister. Der Einzelbewerb findet diesmal an einem gesonderten Tag statt, hier ist die Bundesliga aber noch in der finalen Abstimmung mit Electronic Arts.

News aus der Fest-Spiel-Stadt: Gamers Finest Salzburg eröffnet

Fest spielen in der Festspielstadt. Das war für Gamer bisher gar nicht so einfach. Denn auf der Suche nach Gaming-Locations mussten die Mozartstädter meist schnell aufgeben. Jetzt hat sich in Maxglan ein neuer Treffpunkt namens Gamers Finest Salzburg niedergelassen. Wir von eSports.at waren natürlich schon dort und haben uns die Location für euch angesehen!

Das Wohnzimmer der Gamer!

Die Lage ist 1A. Mit dem Bus die Maxglaner Hauptstraße entlang, fünfzig Schritte zu Fuß und schon steht man vor dem weißen Eckhaus in der Sebastian-Stöllner-Straße 1! Wer einmal auf einem der komfortablen Ledersitze im „Gamers Finest Salzburg“ Platz genommen hat, möchte am liebsten gar nicht mehr aufstehen. Wieso auch? Bei Magic The Gathering, dem Tabletop-Spiel „Warhammer“ oder Yu-Gi-Oh! kommen die analogen Spielefans voll auf ihre Kosten. Wer’s lieber elektronisch hat, kann sich einen der derzeit vier Laptops ausborgen oder sich die Zeit auf Playstation oder NES vertreiben.

Gamers Finest Salzburg Tom und Peter

Tom und Peter verwirklichen sich ihren Traum vom Gamers Finest Salzburg in Maxglan!

„Eat, Play, Talk!“

Essen, Reden, Spielen lautet das Motto nicht nur bei der Eröffnung von 11. bis 13.10.2018! Denn dank ausreichend Kühlfläche in der Küche sollen im Gamers Finest Salzburg stets Snacks, Bier und andere kalte Getränke bereit stehen. Die Besucher sollen sich einfach wie zu Hause fühlen, sagt Co-Betreiber Peter Wimmer: „Es soll ein Wohnzimmer sein für die Leute, wo sie ihrem Hobby nachgehen können.“ Gemeinsam mit seinem Kumpel Tom Holztrattner stellte Peter binnen kürzester Zeit eine Mammut-Leistung auf die Beine: „Wir haben in acht Wochen alles aus dem Boden gestampft. Das Schwerste in Salzburg ist es, eine Location zu finden. Aber wir haben wahnsinniges Glück gehabt. Wir haben die Location in einer Woche gefunden!“ Und dabei spielte auch noch ein witziger Zufall mit, erzählt Peter: „Der Vermieter ist ein Spieler, es war die Wahl zwischen China-Lokal, spanischem Spezialitäten-Lokal und uns. Wir haben gewonnen!“

Gamers Finest Salzburg 2

Erster Einblick: Gemütliche Leder-Stühle, eine Bar und jede Menge Gaming-Atmo!

Gamers Finest Salzburg will Community vereinen

In erster Linie wollen Peter und Tom die Leut’ zambringen, wie man so schön sagt. Zu diesem Zweck demonstrieren sie zum Opening schon einmal ihre gesamte Gastfreundschaft: „Freitag ist Magic und Samstag ist Table-Top-Abend“, meint Peter, „wir haben gratis Burger-Buffet und belgisches Bier.“ Und wer schon am Donnerstag Zeit hat, ist auch da schon willkommen! Auch für die nähere Zukunft stehen schon einige Fixpunkte an: „Wir wollen beginnen mit Hearthstone und mit Clash Royale. Wir haben anfangs leider noch keine Stand PCs, sondern Laptops. Aber wir hoffen, dass wir das bald ausbauen können!“, versprechen die Neo-Lokalbesitzer.

„Szene soll mitentscheiden!“

In welche Richtung das Gamers Finest in Salzburg gehen soll, wollen die Betreiber auch sehr stark in Abstimmung mit der Community entscheiden. Besteht etwa Interesse an regelmäßigen eSports-Turnieren, dann werde es diese geben, meint Peter: „Was die Leute wollen, bieten wir an. Ob FIFA, Fortnite, oder was anderes!“ In diesem Sinne: Mögen die Spiele in der Festspielstadt beginnen!

 

Infos zum Gamers Finest Salzburg

Sebastian-Stöllner-Straße 1 | 5020 Salzburg

https://www.facebook.com/gamersfinest/