Österreichs Fenster in die eSports Welt

Archive for Februar, 2020

Das war die zweite eSports Schulliga Deutschlandsberg!

Geschrieben von: Yvonne Scheer

2 Schulen. 6 Teams. 3 Sieger. 3 Schulstunden. In der letzten Schulwoche vor den Semesterferien ging bereits die zweite „eSports Schulliga Deutschlandsberg“ zu Ende und das Finale in einer steirischen NMS über die Bühne. Auch diesmal waren wieder 24 Schüler und Schülerinnen am Start und kämpften in Rocket League und Overcooked 2 um wichtige Punkte für das Gesamtranking.

Bereits seit Dezember 2019 hatten die Schüler und Schülerinnen der NMS1 und NMS2 Deutschlandsberg die Möglichkeit die gewählten Titel im Rahmen einer zusätzlichen Freitagsstunde zu üben. Die zwei engagierten LehrerInnen Maria Gruber und Philipp Ferrari, beide Gamer, haben dieses Projekt aufgrund der positiven Rückmeldung der Kinder und anderer Lehrpersonen ein zweites Mal durchgeführt. Sie waren auch diejenigen, die Konsolen und Spiele organisiert und zur Verfügung gestellt haben.

Die SchülerInnen sammeln erste Turniererfahrungen.

Soziale Kompetenz lernen durch Spiel & Spaß

Für Maria Gruber ist das Thema E-Sport nicht neu. Sie studiert berufsbegleitend auf der Donau-Universität Krems den Universitätslehrgang „MedienSpielPädagogik“, Master of Arts. Die Lehrgangsleiterin Mag. Natalie Denk, MA unterstützt die Studentin mit Rat und Tat und war am Eventtag auch aus Wien angereist. Sie war u.a. auch bei der „E-Sport Schulliga Floridsdorf“ letztes Jahr maßgeblich beteiligt. „Projekte wie diese unterstütze ich gerne. Hiermit können lebensweltnah soziale und technische Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen gefördert werden. Zudem ist Aufklärungsarbeit bei den Kindern und Jugendlichen irrsinnig wichtig – und wenn dies mit Spiel und Spaß erreicht werden kann, haben alle etwas davon.“, so Denk.

In dem Projekt wird gegen die Unterrepräsentation von Frauen gearbeitet.

Fokus auf Chancengleichheit im Gaming

Beim Finale der „eSports Schulliga Deutschlandsberg“ war diesmal auch erneut Yvonne Scheer, Genderbeauftragte des E-Sport Verband Österreich (ESVÖ), beteiligt. Vor dem Hintergrund der massiven Unterrepräsentation von Frauen in der E-Sport Szene, ist ihr die aktive Einbindung und Förderung von Mädchen in das Schulprojekt ein besonderes Anliegen. Damit soll gängigen Geschlechterstereotypen und Vorurteilen entgegengewirkt werden und letztendlich auch ein Beitrag zur Chancengleichheit in der digitalen Welt geleistet werden. Yvonne Scheer hat außerdem für die jungen TeilnehmerInnen vorab einen Vortrag über „Gaming und E-Sport“ gehalten und war am Finaltag als Schiedsrichterin vor Ort tätig.

Die TeilnehmerInnen sind offensichtlich motiviert dabei.

Unterstützung durch Partner und Sponsoren

Das Turnier wurde in den Titeln Rocket League und Overcooked 2 ausgetragen. Drei Schulstunden standen für das Event zur Verfügung. Neben Partnern und Sponsoren stand dem Organisationsteam diesmal auch Ubisoft als Unterstützer zur Seite und stellte das beliebte Musikspiel „Just Dance 2020“ zu Verfügung. Bei diesem Nebenturnier wurden zusätzlich die drei Gewinnerinnen mit einem Spiel (für die Plattform ihrer Wahl) belohnt. Dank der zahlreichen Partner konnten alle Teams mit Goodiebags für die Teilnahme belohnt werden.

Feedback: Positiv!

Schlussendlich konnte das Finale auch diesmal reibungslos durchgeführt werden und auch heuer gab es wieder viel positives Feedback von BesucherInnen, TeilnehmerInnen, Eltern und LehrerInnen. Dank des Engagements der Beteiligten steht einer weiteren Ausgabe der „eSports Schulliga Deutschlandsberg“  vermutlich Nichts im Weg.

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Karriere in eSports: Wie geht das? Teil 3 – Content Creator

Fatih Öztürk ist ein echter eSports Content Alleskönner. Unter seinen Kunden finden sich Namen wie Red Bull, Braun oder Ubisoft, für die er von Eventberichten bis Edutainment in allen Kommunikationsformen seit Jahren erfolgreich produziert. Heute ist er aus der heimischen Szene nicht mehr wegzudenken und hat mittlerweile sogar sein eigenes Unternehmen, Spiel & Drang. Fatih hat uns im Interview erzählt, wie gut das Potenzial in der Content Creation wirklich ist.

Wie ist es zu dem Job als Content Creator gekommen?

Ich bin eigentlich ausgebildeter Mediendesigner. Seit ich zurückdenken kann war ich interessiert an Grafik und Werbung, deswegen habe ich mich in dem Bereich weitergebildet. Ich war dann bei mehreren Firmen als Grafiker beschäftigt. Über ein paar Stationen bin ich dann bei der Verlagsgruppe News gelandet, habe dann aber gemerkt, das taugt mir überhaupt nicht. Dann habe ich etwas Verrücktes gemacht: Ich habe einfach alles hingeschmissen. Trotz eines festen Jobs in einem großen Unternehmen hatte ich einfach keine Lust mehr. Da habe ich dann überlegt, was taugt mir eigentlich? Mein ganzes Leben habe ich Videospiele gespielt. Deswegen habe ich versucht, mir einen Weg in die Games-Branche zu bahnen. Es gab dann ein ausgeschriebenes Praktikum bei Microsoft, das habe ich mir ins Auge gefasst und die haben mich tatsächlich genommen.

Würdest du den Einstieg in die Branche heute anders angehen?

Man sagt ja immer, No Risk No Fun, ist ein depperter Spruch aber es stimmt. Ich bin froh darüber, dass ich mich früh für etwas entschieden habe, das MIR Spaß macht. Grafiker ist auch ein leiwander Job, aber ich wollte das nicht mein Leben lang machen. Ich wollte nicht die ganze Zeit anderen Leuten zuarbeiten und Dinge umsetzen, die andere Leute sagen. Ich wollte mich einfach in einem Bereich entfalten, wo meine Interessen liegen und ich meine Stärken habe. Man muss einfach mutig sein und darf sich nie kleinreden. Die Leute schauen nicht darauf, wie alt man ist, sondern wo die Kompetenzen liegen. Wenn du etwas kannst, dann wirst du auch respektiert.

Fatih probiert sich mittlerweile auch auf TikTok.

Würdest du Interessierten den Einstieg in die Branche aktuell empfehlen?

eSports ist mittlerweile ein extrem breites Feld. Vor zwanzig Jahren gab es nur die Spieler, die Teams und die Turnierorganisatoren. eSports ist heute Kameramänner und -frauen. Moderatoren. Kabeltrommelträger. Journalisten. Auch wenn du dich für Recht interessierst wirst du einen Platz im eSports finden.

Es war schon ernüchternd zu sehen, über welche Themen international diskutiert wird, versus dem, was in Österreich behandelt wird.

Das heißt, die Aussicht auf eine Vollzeitbeschäftigung ist gut?

Du wirst einen Vollzeitjob bekommen, fragt sich nur wo. Die Top 30-40 Teams auf der Welt, die brauchen alle z.B. rechtliche Beratung. Da fließen viele Gelder, es gibt Verträge nicht nur mit Spielern, sondern auch mit Ligen, Organisationen & Sponsoren. Die Frage ist nur: Gibt es diese Teams in Österreich? Und die Antwort darauf ist: Leider nein. Ich hatte unlängst ein Gespräch mit einem Rechtsexperten aus Österreich, der vor kurzem bei einer internationalen Veranstaltung war. Er hat gemeint, es war schon ernüchternd für ihn zu sehen, über welche Themen international diskutiert wird, versus dem, was in Österreich behandelt wird. Wir sind nicht Nordamerika, und das muss uns bewusst sein. Wenn du aber bereit bist, ins Ausland zu gehen, wirst du in jedem Bereich etwas finden. Man muss gar nicht so weit denken. Zum Beispiel in Deutschland oder UK gibt es einige „Hidden Champions“, die extrem schnell wachsen und viele Arbeitsplätze bieten.

Wenn man eine Nische findet, aus der man auch internationale Kunden beackern kann, dann kann man sich auch in Österreich selbstständig machen.

Hast du vielleicht ein österreichisches Erfolgsbeispiel?

Die Leute von own3d.tv machen einen hervorragenden Job. Was sie machen, ist nicht im engsten Sinne eSports, aber Streaming gehört schon zu der Branche dazu. Sie designen und verkaufen Stream Overlays, sind dabei erfolgreich, und das aus Österreich heraus. Wenn man also eine Nische findet, aus der man auch internationale Kunden beackern kann, dann kann man sich auch in Österreich selbstständig machen.

Mit welcher Art Content fährt man denn aktuell am besten: Unterhaltung, Information oder ein Mittelding?

Es ist keine reine Unterhaltungsdomäne. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass im eSport der reine News-Content nicht funktioniert. Wenn man über Events berichtet, oder nur Zahlen abfeuert, ist das nicht so spannend für Gamer. Google kann das schneller und besser, vergänglich ist der Content auch. Ich arbeite sehr SEO getrieben, aber ich konzentriere mich auf Inhalte, die langfristig interessant sind, sogenannter „Evergreen Content“. Darum machen wir z.B. keine Eventberichte, sondern so Sachen wie Patchnotes. Warum dieser Patch stark oder nicht gut ist. Wer die 10 besten League of Legends Spieler des Splits sind. Das sehe ich nicht „unseriös“, es ist eine Mischung aus Entertainment und Education, unter dem neuen, modernen Wort „Edutainment“. Gaming und eSports ist ja auch genau das.

Die offizielle Kleidung des eSports ist nicht Anzug und Krawatte, sondern Jogger und T-Shirts.

Du findest also, eSports hat diese „Seriösität“ nicht notwendig?

 So schön und wichtig das auch ist, dass eSports von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird, Krawattenträger finde ich in der Szene unpassend. Schau dir die Resonanz zur Gründung der European Esports Federation an. Ganze Teams und Caster, Leute von Fnatic zum Beispiel, die haben das zerfetzt! Die offizielle Kleidung des eSports ist nicht Anzug und Krawatte, sondern Jogger und T-Shirts. Diese aufgesetzte Seriösität haben wir nicht notwendig. Im Gaming geht es primär um Spaß, und das sollten die Inhalte auch reflektieren. Berichte haben auch ihren Platz, ESPN mit Jacob Wolf zum Beispiel macht das sehr gut. Kotaku bringt auch ab und zu Berichte zur aktuellen Lage der Szene.

Der wichtigste Tipp: Starte einen Blog.

Abschließend: Welchen Tipp würdest du angehenden eSports Content Creatoren geben?

Der wichtigste Tipp: Starte einen Blog. Ich habe zum Beispiel einfach während der Arbeit begonnen zu Bloggen. So habe ich nach und nach Industriekontakte aufgebaut. Gerade in der Journalismus Branche ist auch immer die erste Frage: Hast du schon geschrieben? Dann kannst du schon Beispieltexte durchschicken und hast schon Übung. Außerdem, auf so vielen Kanälen wie möglich unterschiedlichen Content machen. Auf Twitter viel interagieren. Auftragscontent produzieren. Ich bin auch auf LinkedIn aktiv und teile dort Produktionen und Videos. Ein Kollege von mir macht FIFA eSports Management, der hat vor kurzem begonnen auf TikTok Tipps zu geben, und das funktioniert! Der hat zum Teil hunderttausende Views auf seinen Videos, und das mit deutschsprachigem eSports Content. Man darf seinen Content nicht einengen lassen. Wenn du noch keine Auftraggeber hast, dann fang einfach für dich an. Ist es richtig alles hinzuschmeißen für den Traum? Jein. Wenn du ausreichend Rücklagen hast, dann sicher, go for it. Wenn du nicht die Mittel hast, kannst du es auch nebenbei machen.

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23 Länder in einem Verband: Die European eSport Federation ist endlich da

Am 21. Februar war es soweit. Funktionäre aus 23 verschiedenen Ländern Europas kamen in Brüssel zusammen, um die Gründung der European eSport Federation (EEF) zu beschließen. Mit dabei: Der ESVÖ, seines Zeichens heimischer nationaler eSports Verband. Damit geht Österreich als Mitbegründer des ersten Europäischen eSports Verband in die Geschichte ein.

Es ist nicht das erste Mal, dass der ESVÖ bei internationaler Vernetzung eine Vorreiterrolle einnimmt. Bereits 2008 kam es zu der Gründung der International eSport Federation (IeSF), in der Österreich beteiligt war. Seit längerem gab es Bestreben, auch einen Europäischen Verband zu gründen. Der belgische eSports Verband BeSF setzte sich letztendlich beim Europäischen Parlament ein, den EEF aufzustellen.

Die Delegation des ESVÖ: v.l.n.r.: Marko Fritz, Urim Bajrami, Stefan Baloh & Manuel Haselberger

Für Stefan Baloh, Präsident des ESVÖ, bietet die österreichische Beteiligung spannende Chancen: „Gerade in der Anfangsphase des Europaverbands wird Österreich stark vom vernetzenden Charakter der Institution profitieren. In weiterer Folge freuen wir uns natürlich, wenn der ESVÖ österreichischen eSportlerinnen und eSportlern die Teilnahme an europaweiten Turnieren und Meisterschaften ermöglichen wird.“

Verbandsmeisterschaften, Stakeholder & politische Interessensvertretung

Laut einer Pressemitteilung des ESVÖ gibt es klar definierte Ziele des EEF. Neben klassischen politischen Themen wie Networking, besseren Beziehungen zu Stakeholdern und Interessensvertretung im Parlament, ist vor allem eine europäische Verbandsmeisterschaft interessant. Offizielle Europameisterschaften wären eine leicht verständliche Annäherung an die Sportwelt und dürften weniger eSports-Affinen einen Einstieg bei Gaming-Competitions ermöglichen. Durch eine Niederlassung in Brüssel und einem kontinuierlichen Einkommensstrom sollen diese Punkte realisiert werden.

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Moritz „HateMe“ Pölzl auf der IEM Katowice

Das größte StarCraft II Turnier der Welt hat einen österreichischen Teilnehmer. Der Zerg-Spieler reist mit seinem Team Wooky esports nach Polen um in der, in vielerlei Hinsicht, prestigeträchtigsten LAN der Welt zu competen. Als bereits verdienter Topspieler sind die Erwartungen hoch – Wie HateMe uns verraten hat, muss man aufgrund der starken Konkurrenz aber auch am Boden bleiben.

Von 24.02.-01.03.2020 findet die Intel Extreme Masters in Katowice statt. Traditionell gibt es neben dem größten und berühmtesten CS:GO Turnier auch ein StarCraft II Turnier. Dass ein Österreicher bei dieser Competition mitmischt, ist im Blick auf die eher schwache heimische StarCraft II Community durchaus bemerkenswert. HateMe spielt seit Jahren auf europäischem Topniveau und konnte sich in einem Qualifier Turnier als einer der 76 besten Spieler der Welt durchsetzen.

Opulente Produktion ist beim größten SC2 Turnier der Welt Pflicht.

„Es ist das schwierigste Turnier der Welt“

HateMe stapelt im Hinblick auf das Turnier tief: „Die IEM Katowice ist das größte Turnier, wo wirklich alle guten Spieler dabei sind. Es ist definitiv das schwierigste Turnier der Welt. Es freut mich wirklich, dass ich da dabei sein darf und hoffe natürlich auch, dass ich eine gute Leistung zeigen kann. Eine Runde sollte ich schon weiterkommen, dann wäre ich auch schon im Preisgeldbereich. Mein erster Gegner, Lambo, ist aber der beste Zerg Spieler Deutschlands. Ich habe schon Chancen gegen ihn zu gewinnen, aber wir werde sehen.“

Wooky esports Gründer und CEO Franz Matauschek ist anderer Meinung: „Die Top 30 wäre schon super. Was aber am Ende rauskommt ist zweitrangig, es ist für uns eine Riesenehre dabei zu sein.“

Wooky esports wittert Chancen

Für Matauschek und sein Team ist die IEM Katowice der erste Auftritt auf einem internationalen Turnier dieser Größenordnung. Er sieht darin eine Gelegenheit, mit anderen Teams zu connecten: „Es ist eine große Ehre für uns nach Katowice zu fahren. Dass wir überhaupt einen Österreicher dorthin schicken können ist ein super Gefühl. So einen guten Spieler wie HateMe in unseren Reihen zu haben macht uns sehr stolz. Wir hoffen, dass wir uns dort mit anderen Organisationen oder Spielern verknüpfen können und Ideen für neue Projekte zu sammeln. Viele Firmen in Österreich ignorieren den internationalen Werbewert leider völlig, wir haben aber sehr gute Gespräche mit Sponsoren, um das zu verändern.“

HateMe und Wooky esports im Interview im Friendly Fire in Wien.

Die heimische StarCraft II Szene liegt brach

Während auf den IEM Katowice um zigtausende Euros gespielt wird, ringt die österreichische SC2 Szene um ihre Existenz. HateMe ist einer von sehr wenigen aktiven Spielern: „In Österreich sieht es sehr schlecht aus. Es gibt keine richtige Szene. Ich kenne vielleicht 5 gute Spieler und es gibt kaum Turniere. Trotzdem bin ich momentan auf der europäischen Ladder Top 30.“

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Karriere in eSports: Wie geht das? Teil 2 – Spieler

Wir schreiben das Jahr 2020 – Man kann endlich mit Zocken Geld verdienen. Tobias „Dreamer Ace“ Schreckeneder lebt diesen Traum, denn er ist einer der wenigen Full-Time eSports-Profis aus Österreich. Seit 2018 ist er beim deutschen Team Unicorns of Love unter Vertrag und spielt League of Legends in der höchsten europäischen Spielklasse. Dreamer Ace hat uns im Interview erklärt, wie man den Sprung vom Casual zum Pro schafft.

Wie gut warst du, als du erstmals daran dachtest, ein Profi zu werden?

Dreamer Ace: Als ich mit competitive League of Legends angefangen habe, das war Season 4 oder Season 5, da war ich Master, Grandmaster hat es da noch garnicht gegeben. Darüber war nurnoch Challenger. Der Sprung von Diamond auf Master war eigentlich voll umsonst, ob du jetzt Diamond 1 oder Master bist ist komplett egal. In Master habe ich mir gedacht, boah ich bin jetzt voll gut. (lacht) Da habe ich dann gedacht, ich könnte ja mal für ein Team spielen.

Wie hast du dann ein professionelles Team gefunden?

Das war eigentlich recht einfach. Mich haben ein paar Leute angeschrieben, dass es eine österreichische Liga gibt. Zuerst habe ich aber auf einer Comic Con in Wels gespielt. Da habe ich ein Team mit ein paar Freunden gegründet und sind bei dem Turnier angetreten. Dann haben wir auch in der A1 Liga mitgespielt, woraufhin mich kleinere deutsche Teams angeschrieben haben ob ich nicht auch dort spielen will. Ich dachte mir dann, ja sicher, probier‘ ich dieses competitive Spielen mal aus. Immer mehr Teams haben dan Interesse an mir gehabt. 

Wenn du von Anfang an die Spieler nur beleidigst, wird niemand mit dir arbeiten wollen.

Das heißt, deine Karriere in Deutschland hat sich fast von selbst ergeben.

Man muss einfach ein hohes ELO haben, dann spielst du automatisch mit den Profis der europäischen Ligen zusammen. Die merken dann, „He, das ist der Dreamer Ace, mit dem spiel ich ab und zu in der Solo Queue. Der kann den und den Champ sehr gut, der ist mir aufgefallen.“ Es ist dabei auch wichtig, dass man sich online von seiner besten Seite zeigt. Wenn du von Anfang an die Spieler nur beleidigst, wird niemand mit dir arbeiten wollen.

Dreamer Ace mit seinem Team „Unicorns of Love“

Angenommen, ein Spieler befindet sich auf Platin Level. Ist es zu diesem Zeitpunkt schon sinnvoll, an eine Profikarriere zu denken?

Sinnvoll ist das eigentlich immer, ich habe mir ja auch schon bevor ich Master war gedacht, ich würde gerne Pro werden. Ich habe damals gleichzeitig mit meinem Bruder Ranked gespielt. Wie ich gemerkt habe, dass ich viel schneller aufsteige als er, konnte ich mir das schon vorstellen. Wenn du dieses Ziel von Anfang an vor Augen hast, dann versuchst du auch schon früh dich stetig zu verbessern. Du kannst außerdem auch auf Platin schon Teams suchen und in Spaß-Turnieren mitspielen, schauen wie das so ist.

Wenn du streamst, spielst du automatisch schlechter.

Was hälst du von Streaming, im Gegensatz zu Competition?

Ich und jeder andere Profi wissen, wenn du streamst, spielst du automatisch schlechter. Du versuchst, Leute zu unterhalten, konzentrierst dich auf den Chat und auf die Zuschauer, nicht aufs Spiel. Wenn ich trainieren will und dabei streame, dann ist der Chat sauer, weil ich nicht mit ihnen rede und so auf das Spiel fokussiert bin. Wenn ich das Gegenteil mache, schaue auf den Chat und versuch witzig zu sein und „Scheiße“ zu reden, dann lerne ich nichts dabei. Als Profi muss ich einfach regelmäßig konzentriert trainieren, ich mache aber trotzdem ab und zu in meiner Freizeit auch Spaß-Streams.

Warum schaffen es denn die meisten nicht, Profi zu werden?

Für mich ist der Grund, warum so viele Leute in Platin stuck sind, dass sie nicht wissen, „Wie gewinne ich eigentlich das Spiel“. League ist einfach ein Strategiespiel. Viele spielen dann 20-30 Champions, wissen aber nicht wie sie mit den einzelnen Champs überhaupt gewinnen sollen. Wenn du nur 2-3 Champions hast, kommst du viel schneller hoch. Ich habe das damals genau so gemacht. Es ist einfach jeder Champ komplett anders. Das klingt vielleicht zuerst ein bisschen langweilig, aber wenn du mal hochgekommen bist, kannst du immer noch alles lernen.

Bei mir im Ort im Salzkammergut mit 7000 Einwohnern, da wissen 5-10 Leute was League of Legends ist, oder dass eSports existiert.

Bietet das Land Österreich für dich gute Rahmenbedingungen, ein Profi zu werden?

Dadurch, dass ich in einem sehr sehr kleinen Ort wohne, außerhalb von ALLEM (lacht), bin ich eher zurückgehalten worden. Ich habe die längste Zeit von dem ganzen eSports-Ding nichts mitbekommen. Ich habe nie irgendwas gesehen, gelesen, gehört, nichts im Fernsehen gesehen, überhaupt nichts, bis ich selbst danach gesucht habe. Bei mir im Ort im Salzkammergut mit 7000 Einwohnern, da wissen 5-10 Leute was League of Legends ist oder dass eSports existiert. In Wien ist das um einiges besser, da gibt’s immerhin schon eSports-Bars. Wenn ich das den Leuten im Ort erzähl, fragen die mich ob ich spinn. Man kann ihnen aber keinen Vorwurf machen, es dringt einfach keine Information bis zu ihnen durch. Die meisten Leute wissen aber, mich hat das ganze sogar zu einem besseren Menschen gemacht. Wenn ich mich auch daran erinnere, wie ich über meine vorige Arbeit geredet habe, „Jo da muas i hoit hin, is hoit mei oabeit“, das ist einfach ein Riesenunterschied zu der Leidenschaft, die ich aktuell spüre.

Man hat nie die Garantie, es wirklich im eSports zu schaffen. Deswegen sollte man einen Backup-Plan haben.

Wenn du angehenden eSportlern einen Tipp geben müsstest, welcher wäre das?

Das wichtigste ist, dass man sich immer von seiner besten Seite zeigt. Man muss ausstrahlen, „He, ich bemüh mich, ich möchte das wirklich“ und eine positive, aber ehrgeizige Person sein. Ich würde niemandem raten, sofort alles hinzuschmeißen und versuchen Profi zu werden, das habe ich auch nicht gemacht. Es ist einfach ein sehr unsicheres Feld aktuell. Als ich meinen Job aufgegeben habe wusste ich, es kann sein, dass ich diesen Job nie wiederkriege. Man hat nie die Garantie, es wirklich im eSports zu schaffen. Deswegen sollte man einen Backup-Plan haben. Trotzdem, man muss stark dahinter sein, extrem viel spielen und versuchen das Spiel zu verstehen. Es hilft auch, guten Spielern zuzuschauen und so sein Wissen zu bekommen.

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5 Smash Techniken, die du unbedingt beherrschen solltest!

Die meisten wissen mittlerweile, dass Super Smash Bros. eine starke Competitive Scene hat. Aber was machen die Profis anders? Die Antwort: Advanced Techniques! Das sind Moves, die nicht in der Spielbeschreibung stehen, dir aber einen entscheidenden Vorteil gegen deinen Gegner geben können. Hier sind 5 einfache Techniken, die dein Gameplay auf das nächste Level bringen!

Directional Influence (DI)

Directional Influence, oder DI, ist einer der wichtigsten Skills seit Smash 64. Kurz gesagt, du kannst beeinflussen, wie weit du von einem Angriff wegfliegst. Das ist genau so gut wie es klingt: Damit kannst du nämlich Attacken überleben, bei denen Casuals längst ihren Stock verloren hätten. Zwischen den einzelnen Smash Games hat sich die Mechanik leicht verändert, aber in Ultimate funktioniert das mittlerweile so:

  • Wenn du horizontal geworfen wirst, halte deinen Control-Stick in die direkt entgegengesetzte Richtung.
  • Wenn du vertikal geworfen wirst, halte deinen Control-Stick nach links oder rechts.
  • Wenn du in einer Combo bist, halte deinen Control-Stick direkt weg von deinem Gegner.

WICHTIG: Wie du DI anwendest, hängt stark von dem Move ab, von dem du getroffen wurdest!

DI funktioniert bei Attacken und Würfen. Es gibt außerdem noch weitere Feinheiten zu beachten, aber meistens wirst du mit diesen Faustregeln richtig liegen!

Shield Stopping

Viele Casuals verwenden das Schild nur sehr sporadisch. Pros wissen aber, es ist eine der wichtigsten offensiven Waffen in deinem Arsenal! Wenn du einen Angriff blockst, hast du sehr oft direkt die Chance für einen Gegenangriff.

Du kannst immer direkt aus dem Schild springen! Das geht schneller als das Schild loszulassen.

Noch besser: Du kannst direkt aus dem Laufen blocken und stehst sofort still mit deiner Schildbubble da. Wie du „Shield Stopping“ also beispielsweise anwendest: Du läufst auf deinen Gegner zu, worauf die meisten Spieler mit einem Angriff reagieren werden. Bevor du in eine Smash-Attacke hineinläufst, drückst du die Schild-Taste. Dein Charakter bleibt stehen, der Angriff deines Gegners wird abgeblockt und du hast die Möglichkeit für einen Grab, ein Aerial oder einen Up-Smash.

Aber Vorsicht – Wenn du zu oft schildest, gibst du deinem Gegner die Möglichkeit für einfache Grabs.

Wenn du dein Schild zum perfekten Zeitpunkt loslässt, kannst du eine Attacke parieren!

Reverse Aerial Rush (RAR)

Das Back-Aerial ist oft einer der besten Moves, die dein Charakter besitzt. Das Problem ist aber, dass du mit dem Rücken zum Gegner stehen musst, um ihn damit zu treffen. Mit RAR kannst du auf deinen Gegner zulaufen und ihn direkt mit einem Back-Aerial angreifen!

Aerials sind oft schneller als Ground-Moves!

Dazu musst du nur die Turn-Around Animation aus einem Run so schnell wie möglich mit einem Sprung canceln, und dann gleich einen Angriff starten! Wie bei den meisten Dinge im Leben, Übung macht den Meister. Also ab in den Trainingsmodus für perfekte RARs!

Tech Chasing

Wenn du zu Boden geworfen wirst, hat dein Charakter zwei Möglichkeiten: Tech oder No-Tech. Drückst du kurz bevor du landest eine der Schild-Tasten, steht dein Charakter sofort wieder auf oder rollt in die Richtung, in die du den Control-Stick drückst. Nutze das zu deinem Vorteil! Zum Beispiel: Wirf deinen Gegner mit Fox zu Boden und versuch darauf zu reagieren, welche Tech-Option er wählt! Fox ist einer der schnellsten Charaktere, wenn du also siehst, dass dein Gegner nach links rollt, dann lauf ihm nach und Up-Smash ihn, bevor er etwas tun kann.

Gegner werden oft versuchen, dich mit einer Get-Up-Attack zu treffen, wenn sie am Boden liegen! Versuche das zu blocken.

Tech Chasing ist einer der wichtigsten Aspekte des Punish-Games in Smash, also versuche das zu meistern!

Spot Dodge Cancelling

Die meisten wissen, wenn du im Schild bist und nach unten drückst, macht dein Charakter ein Ausweichmanöver und ist für einige Frames unverwundbar. Nach dieser Unverwundbarkeit kann er sich aber einige Zeit nicht bewegen und ist so ungeschützt. Seit Ultimate kann man diese Animation um 5 Frames verkürzen! Was du dafür tun musst: Einfach einen Ground-Move am Ende der Animation ausführen! Du bist dann nur 4 Frames statt 9 verwundbar. Diese Mechanik ist für viele Spieler ein Dorn im Auge, du solltest aber jeden Vorteil für dich nutzen.

Wenn du diese Techniken meisterst, steht deinen ersten Turniersiegen nichts mehr im Wege. Das Wichtigste ist aber immer noch: Üben, Üben, Üben! Denn ohne dutzende Stunden am Controller hilft dir auch das größte Wissen nichts.

Weiterführende Links

Karriere in eSports: Wie geht das? Teil 1 – Eventmanagement

Ein Job in eSports – Für viele ein unerfüllter Traum. Jennifer Rassi ist die Managerin eines der größten eSports Events Österreichs, der VCA Vienna Challengers Arena. Seit mehr als 3 Jahren hat sie tagtäglich mit vielen unterschiedlichen Communities zu tun und ist eSports Eventmanagement Expertin. Jenny hat uns in einem Interview verraten, wie man am besten in dieser Branche durchstarten kann.

Wie bist du zu deinem Job in eSports gekommen?

„Ich habe mich als Content Managerin bei der Vienna Comic Con beworben. In einem meiner Bewerbungsgespräche gab es die Frage, wie ich die Veranstaltung weiterbringen würde. Für mich war das erste Konzept eben, dass ich eSports und Gaming einbauen würde. Die Beispiele, die ich damals genannt habe sind wie ich heute weiß nur leider sehr unrealistisch (lacht). Ich wollte die League of Legends World Championships nach Wien holen und dachte man kann Riot mit Enthusiasmus und der zentralen europäischen Lage ködern, so einfach ist das aber natürlich nicht. Schon bei meiner ersten Vienna Comic Con hatten wir dann ein League of Legends und ein Super Smash Bros. Melee Turnier, und von dort hat sich der eSports in meiner Veranstaltung weiterentwickelt. Daraus ist dann die VCA Vienna Challengers Arena entstanden. Die Leute wollten eben auch keine „Con-Turniere“ haben, deswegen haben wir eine Parallelveranstaltung gegründet.“

Ich wollte die League of Legends World Championships nach Wien holen.

Wie steigt man deiner Meinung nach in die Branche ein?

„In Österreich ist es einerseits recht schwer, andereseits auch leicht. Schwer weil es nicht so viele Events gibt, und die die es schon gibt sind voll besetzt. Viele Events haben auch etablierte Orga-Teams, die sich aus einem Jahrzehnt Arbeit entwickelt haben. Für die meisten Veranstalter sind eSports-Events auch eher Nullsummenspiele oder Verlustgeschäfte, oftmals getragen durch Freiwillige. Es gibt aber ein paar große Firmen, die auch Fixangestellte Eventmanager haben. So einen Job zu bekommen ist oft schwierig, kleinere Aushilfsjobs für geringe Beträge kann man aber durchaus finden. In Österreich gibt es auch einen Mangel an Experten, wenn man sich also in einem oder mehreren Games gut auskennt, kann man recht schnell Arbeit finden. Vollzeit ist aber schwierig. Man sollte definitiv nicht alles für Lau machen, aber gerade am Anfang zahlt es sich aus, freiwillig bei etablierten Events mitzuhelfen, um einen Fuß in die Branche zu bekommen.“

Jenny veranstaltet vor allem Smash Turniere.

Mittelfristig ist schon großes Potenzial vorhanden.

Welches Potenzial siehst du aktuell in der eSports Event Branche?

„Das Problem ist, es gibt aktuell noch so wenige Events und Österreich ist zu klein, dass da richtig viel Geld drinstecken könnte. Mittelfristig ist schon großes Potenzial vorhanden. Aktuell ist die Nachfrage aber noch nicht groß genug, dass man eine große Zahl neuer Event-Manager braucht. Da muss vorher noch eine Menge in der Politik passieren.“

Du kannst nur von eSports Events aktuell nur schwer leben.

Würdest du den Einstieg in die Branche empfehlen?

„Ich würde den Leuten raten, zuerst „gewöhnliches“ Eventmanagement und nicht nur eSports zu machen. Es gibt durchaus die Möglichkeit nebenbei eSports Events zu veranstalten und damit auch Geld zu verdienen. Aber du kannst nur von eSports Events aktuell nur schwer leben, ich mache ja auch die Vienna Comic Con neben der VCA.“

Welchen Tipp kannst du angehenden eSports Eventmanagern mitgeben?

„Wenn man noch überhaupt keinen Hintergrund im Event-Management hat, sollte man auf jeden Fall zuerst etwas in diese Richtung machen. Man muss das nicht unbedingt studieren, aber Jobs in dem Bereich gibt es genug. Ansonsten sollte man so viel es geht in der eSports-Branche networken und bei Events mithelfen wo es geht. So kriegst du einen Einblick in das Geschäft und wenn du gut bist, dann wirst du auch weiterhin eingesetzt, oder sogar fix übernommen.“

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Alle Neuerungen zum Start der Overwatch League 2020!

Die Saison 2020 der Overwatch League geht los. Blizzard scheint auf das Feedback der Fans gehört zu haben, denn es gibt einige Neuerungen. Was das für Spieler und Zuschauer bedeutet, findet ihr hier!

Der Background: Im letzten Jahr war die Overwatch League für einige nicht im besten Zustand. Neben Balancing Problemen gab es auch gerade für internationale Spieler kaum Aufstiegschancen in die höchste Spielklasse. Blizzard will der OWL jetzt neues Leben einhauchen und den Fans mehr Identifikation mit ihren lokalen Teams ermöglichen.

Das Homestand Modell

In der Saison 2019 wurde damit schon experimentiert: Wir verabschieden uns von der Blizzard Arena, denn die OW League Teams veranstalten ab heuer ihre eigenen Matchserien. Das heißt die Teams reisen Woche für Woche nach New York, London, Paris, Los Angeles oder Guangzhou und spielen dort ihre Sets.

Ein Nachteil: Das Gameplay wird aufgrund der Reisestrapazen, Jetlag und weniger Trainingszeit nicht unbedingt profitieren. Dafür wird die Bindung der Fans zu ihren Heimteams gestärkt, denn sie können jetzt an zumindest zwei Terminen ihrem Team in der Heimatstadt zusehen. Ein weiteres Perk dieser neuen Regelung ist der Merchverkauf. Teams können an ihren Homestand Events ihr Merch direkt an den Mann oder Frau bringen – Das wird der Popularität des eSports nicht schaden.

Fotos vom ESF 2019 - Overwatch
Die österreichische Overwatch-Szene liegt aktuell brach. Homestand Wien 2020?

Hero Pools – Adieu One Trick Ponys

Die meisten anderen charakterbasierten Games haben schon längst ein Ban-System implementiert. Blizzard war bis jetzt zurückhaltend, doch jetzt ist es endlich soweit. Der Haken: Die Spieler können ihre Bans nicht selbst auswählen. Stattdessen gibt es ab 07. März eine wöchentliche Hero-Rotation, in der jeweils ein Tank, ein Support und zwei Damage Heros nicht spielbar sein werden. Diese Veränderung soll einem stagnierenden Meta vorbeugen. Liebe Hanzo Mains: Ihr müsst jetzt wohl euren Hero-Pool erweitern.

Der Overwatch League 2020 Trailer

Bye Twitch, YouTube Gaming is our friend now

Seit dem letzten Jahr entscheiden sich immer mehr Streamer dazu, Twitch den Rücken zu kehren. Blizzard tut es jetzt Ninja, Shroud & Co gleich und streamt die Overwatch League ab jetzt exklusiv auf YouTube Gaming. Ob diese Entscheidung dem Stream Zuschauer kosten wird, bleibt abzuwarten.

Live ab jetzt!

Hier kannst du ab jetzt die Overwatch League live mitverfolgen. Jedes Wochenende findet eine Matchserie statt, was will das eSports-Herz mehr? Damit du kein Match verpasst, gleich den Spielplan in den Kalender eintragen.

Weiterführende Links