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Viennality 2018 Titel

Das war das Viennality 2018

Wien war für zwei Tage lang das Mekka der Fighting Game Community. Das Viennality im Palais Eschenbach hat extrem gerockt und im wahrsten Sinne des Wortes mit voller Härte zugeschlagen! Wir haben für euch ein Recap vom legendären Kampfspiel-Festival.

An die 250 eSports Fans aus 22 Nationen verwandelten das altehrwürdige Palais in der Wiener Innenstadt am 7. und 8. Juli in einen Hexenkessel. Insgesamt neun Games standen auf dem Plan, darunter Injustice 2, Tekken 7 und Street Fighter.

„Wie im eigenen Wohnzimmer!“

Als Besucher fühlte man sich beim Viennality 2018 sofort als Teil der Familie. Mit-Organisator und Turnier-Teilnehmer Christoph „St9rm“ Mühlberger bringt es auf den Punkt: „Es ist als, ob ich daheim spielen würde im eigenen Wohnzimmer. Wir kennen uns alle seit Jahren. Und das ist der Grund, warum es das Viennality gibt!“ Alle waren bei dem eSports Festival auf Augenhöhe, egal ob Profi oder blutiger Anfänger. Und das macht es zu einem besonderen Gefühl, sagt St9rm im Interview mit eSports.at: „Es ist wie Weihnachten. Man arbeitet das ganze Jahr drauf hin, bis dann der Zeitpunkt kommt, wo man aufbaut und alles noch einmal durchgeht. Es ist super stressig, aber das Gefühl, dass die Leute eine gute Zeit haben, ist unbeschreiblich!“

St9rm gegen Kitana Prime Viennality 2018

Christoph „St9rm“ Mühlberger (vorne), hier vs Kitana Prime

Dezibel-Alarm für’s Trommelfell

Die Leute hatten eine gute Zeit, daran gibt es keinen Zweifel. Ein Indiz dafür war nicht zuletzt der hohe Lärmpegel in der Main Hall des Viennality 2018. Während Mortal Kombat oder Injustice 2 verwandelte sich das noble Palais Eschenbach in einen regelrechten Hexenkessel! Die Turnier-Winner staunten nicht schlecht angesichts der imposanten Kulisse. Gleich zwei Mal schlug bei den Main Games übrigens „Zer0q“ zu – er holte sich den Sieg in Dragon Ball Fighterz und Street Fighter! Der Viennality Titel in Injustice 2 ging an Biohazard und ist damit fest in kanadischer Hand.

Top-professionelle Production von Austrian Force!

Nicht verstecken braucht sich das Viennality auch angesichts der professionellen Abwicklung des Live-Streams. Für die Production zeichneten die Experten von Austrian Force verantwortlich, lediglich Injustice 2 war in der Hand von Warner Bros. Twitch zeigte den spannenden Injustice-Stream sogar auf der Startseite, wodurch Zigtausende eSports Fans weltweit zusehen konnten. Da kann auch Co-Organisator Alexander „MK-AL“ Lembachner nur zufrieden sein: „Wir haben uns heuer technisch stark weiterentwickelt mit dem Stream. Wir haben da auch für nächstes Jahr noch ein paar Dinge vor, die wir gerne umsetzen würden.“ Und auch aus der Sicht von Christoph Mühlberger hat alles problemlos geklappt.

Viennality 2018 Hatschka

Viennality Organisator Georg Hatschka (rechts) mit eSports Trainee Lea Zauner und Freund

Hauptorganisator Georg Hatschka rundum zufrieden

Most stressed guy des Wochenendes war eindeutig The Hatschka, seines Zeichens Hauptverantwortlicher für die Organisation. Für eSports.at nahm er sich aber dennoch Zeit für das eine oder andere Statement: „Es ist voll gut gelaufen! Die Erwartungen sind genau eingetroffen, was die Anmeldungen anging und die Zuseherzahlen auf Twitch konnten wir sogar übertreffen.“ Happy ist Hatschka auch mit der Stimmung beim Viennality 2018, er dankt vor allem den gut gelaunten Franzosen: „Die sind jedes Jahr super laut, die machen einfach die meiste Stimmung! Die schreien ständig Schlachtrufe, aber keine Ahnung was sie schreien!“

Nach dem Viennality ist vor dem Viennality

Eines ist schon jetzt klar: Es geht weiter! Auch 2019 gibt es in Wien das Viennality, verspricht Georg Hatschka: „Geplant ist auf jeden Fall, dass wir von zwei auf drei Tage ausweiten. Wir haben auch vor, World Tour Station von Tekken und Dragon Ball zu sein.“ Wir von eSports.at freuen uns schon jetzt auf’s Viennality 2019!

 

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Blogbeitrag zu Viennality, Tag 1