Österreichs Fenster in die eSports Welt

eSports Verband ESVÖ wählt eSports-Gender-Beauftragte!

Die Generalversammlung des eSports Verband Österreich (ESVÖ) am vergangenen Freitag brachte wegweisende Entscheidungen. Erstmals wird sich eine eigene eSports-Gender-Beauftragte um die Anliegen der Frauen kümmern. Ganz an der Spitze des ESVÖ bleibt nach wie vor Stefan Baloh.

eSports-Gender-Beauftrage für mehr Frauen im eSports

Wie bei ordentlichen Generalversammlungen im Vereins- und Verbandswesen üblich, standen auch beim ESVÖ Reflexionen über die eigene Arbeit der vergangenen Jahre und Monate auf der Tagesordnung. Die Mitglieder kamen dabei zu dem Schluss, dass es vor allem beim Gender-Thema Handlungsbedarf gibt. Um den Frauenanteil bei eSport Turnieren langfristig zu erhöhen, geht Yvonne Scheer ab sofort als eSports-Gender-Beauftragte an den Start.

Yvonne Scheer: neue eSports-Gender-Beauftragte des ESVÖ (Foto: ESVÖ)

Ausbildungsauftrag des ESVÖ bleibt

Der selbst verordnete Auftrag, im österreichischen eSport Ausbildungsprogramme zu organisieren und durchzuführen bleibt. Oder mehr noch: Der ESVÖ will in diesem Punkt auf Expansion setzen. „Die Förderung und Weiterbildung von jungen eSport-Talenten wird weiterhin ein wichtiger Punkt bleiben. So möchten wir auch in Zukunft Trainingscamps, Schiedsrichterausbildungen und Spieler-Schulungen anbieten“, so Manuel Haselberger, Sprecher des ESVÖ. Wie berichtet, hat der Verband ja in der Vergangenheit schon regelmäßig Workshops, wie etwa Caster-Schulungen angeboten.

Stefan Baloh bleibt ESVÖ Obmann

An der Spitze des Verbandes bleibt Stefan Baloh: „Ich freue mich über die Bestätigung und das Vertrauen unserer Mitglieder. Wir werden auch in den kommenden Jahren gemeinsam viel bewegen“, so sein Statement nach der Wiederwahl. Erster Stellvertreter wird Gerhard Hauser. Zusätzlich soll sich ein eigener Board-Vorsitzender um mehr Flexibilität und schnellere Entscheidungen bemühen.

Die ESVÖ Generalversammlung am vergangenen Freitag (Foto: ESVÖ)

Mehr Dynamik in der Kommunikation

Und auch in punkto Kommunikation gibt es einiges Neues: Der ESVÖ will den Kurznachrichtendienst Twitter wieder stärker beackern. Außerdem soll es einen Relaunch der Website geben.