Österreichs Fenster in die eSports Welt
Gamer Gesundheit Stefan Doubek Maximilian Anibas

Gamers Health: Projekt für Gamer Gesundheit ausgezeichnet!

Stefan Doubek und Maximilian Anibas hatten im wahrsten Sinne des Wortes eine ausgezeichnete Idee. Sie wollen die Gesundheitskompetenz der österreichischen Gamer und Gamerinnen fördern. Als Vehikel soll – wie auf eSports.at bereits berichtet – eine Website mit entsprechendem Content dienen. Finanzielle Unterstützung kommt jetzt von der Förderaktion „netidee“.

Aus 142 Projekten ausgewählt!

Insgesamt 142 Internet-Startups hatten ihre Ideen eingereicht, die besten 25 sowie acht Abschlussarbeiten bekommen nun Zugang zum Fördertopf. Für Stefan und Maximilian bedeutet das: Ihr Projekt „Gamers Health“ kann im kommenden Jahr so richtig loslegen. Schon im Frühjahr soll die Website mit ersten Artikeln live gehen. „Für uns bedeutet das in erster Linie Freude darüber, dass unser lange geplantes Projekt nun endlich zur Umsetzung gelangt“, freut sich Stefan Doubek, „Gamers Health soll die erste Wahl bei ComputerspielerInnen sein, wenn sie Gesundheitsinformationen abrufen möchten.“ Ihre Mission sehen die beiden Gesundheitsexperten darin, in der Gamer-Szene ein stärkeres Bewusstsein für Gesundheitsthemen zu schaffen. Und da gibt es jede Menge Bedarf!

Gamer Gesundheit Gamers Health

Stefan Doubek und Maximilian Anibas bei der Verleihungsgala von netidee.at (Foto: ZVG)

Gamers Health als Pionier-Projekt

Ein Zusammenhang zwischen Computerspielen und gesundheitlichen Risiken ist wissenschaftlich belegt, dennoch gibt es im gesamten deutschsprachigen Raum keine Gesundheitsförderung für GamerInnen. Eine Nische, der sich Gamers Health nun umfassend widmen will. Und zwar so, dass es jeder versteht! Im Klartext bedeutet das, dass Stefan und Max relevante wissenschaftliche Erkenntnisse auf zwei Sprachniveaus transportieren wollen. In einer Light-Variante und einer anspruchsvolleren Version für alle, die sich gerne tiefgreifender mit den Texten befassen wollen.

Stundenlanges Sitzen als eines der größten Probleme

Themen gibt es für Gamers Health mehr als genug. Das beginnt bei Haltungsschäden durch stundenlanges Sitzen und führt bis hin zur Suchtproblematik. Von der monothematischen Ausrichtung des bisherigen öffentlichen Diskurses will sich Gamers Health aber klar abgrenzen, sagt Max im Interview mit eSports.at: „Es ist alles nur auf die Sucht oder auf das Gewaltthema konzentriert. Wir wollen das Ganze gesamtheitlich betrachten, damit die Leute auf den eigenen Körper besser schauen können.“

10 Tipps zur Gamer Gesundheit

Bereits im letzten Blogbeitrag haben wir die Top 10 Gesundheitstipps für Gamer und Gamerinnen vorgestellt. Hier gerne noch einmal:

  • Ausreichend schlafen und nicht unmittelbar nach dem Computerspielen schlafen gehen
  • Seine Mechanismen kennen lernen, wie man mit dem Tilt umgeht (Frustrationstoleranz trainieren, Bewältigungsrituale erlernen)
  • Wer Sport macht, hat weniger Depressions-Risiko
  • Auf ausgewogene Ernährung achten (Wasser statt Soft- und Energydrinks)
  • Auf den Körper hören und Schmerzen nicht ignorieren
  • Gutes Equipment verwenden (Zitat von Stefan: „Ein guter Sessel mit Armlehnen ist Pflicht! Sonst hängt die gesamte Belastung am Schultergürtel.“)
  • Pausen machen und idealerweise mit Ganzkörperübungen ergänzen
  • In der Nacht einen Bildschirmhelligkeitsdämpfer benutzen (mehr Infos dazu!)
  • Nicht direkt vor dem Schlafengehen Computerspielen
  • Bei anhaltenden Beschwerden professionelle Hilfe bei Ärzten suchen