Österreichs Fenster in die eSports Welt

eSports erreicht Österreich – die Infografik

Der Höhenflug von eSports – das kompetitive Spielen von Computer- und Videospielen – reißt weltweit nicht ab. Das professionelle Gaming boomt wie nie zuvor und hat nun auch Österreich erreicht. Unsere Infografik gibt dir einen schönen Überblick.

Die Infografik gibt einen Überblick über eSports in Österreich. Die Infografik beinhaltet allgemeine Informationen zu fünf beliebten eSports Spielen, zu Zuschauerzahen und Preisgeldern sowie spezifische Infos zum eSports-Hype in Öserreich, inklusive den Top 5 Teams.

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esports weeks

 

eSports als Leistungssport: Zocken für Millionen von Euro und Fans

82 Millionen Euro an Preisgeld wurden 2017 von eAthleten aus der ganzen Welt erspielt. Der Spitzenreiter unter den Events ist das von Valve veranstaltete Turnier „The International“. Bei der jährlich stattfindenden Weltmeisterschaft des MOBAs Dota2 konnte durch die Mithilfe der eigenen Community – mittels eines Crowdfunding-ähnlichen Systems – die Preisgeldsumme von unglaublichen 21,4 Millionen Euro gesammelt werden. Einen großen Teil des Kuchens  schneidet sich der deutsche Dota2 Spieler Kuro „Kuroky“ Takhasomi. Kuro konnte in seiner bisherigen Karriere über drei Millionen Euro an Preisgeldern für sich erspielen– und führt somit die Liste der eSports Topverdiener an.

Neben den Preisgeldern steigen auch die Zuschauerzahlen der äußerst aufwendig produzierten Events explosionsartig an. Wurde die Weltmeisterschaft von dem Spiel Leauge of Legends, kurz LoL, im Jahr 2012 noch von 8,2 Millionen Zuschauern verfolgt, ist die Zuschauerzahl 2016 auf unglaubliche 43 Millionen Zuschauer angestiegen. Auch Offline-Events boomen. So zählte das Intel Extreme Masters in Kattowitz dieses Jahr über 170.000 Besucher. Zahlen, von denen viele „traditionellen“ Sportarten träumen

2017 – Das Jahr der Professionalisierung des eSports in Österreich?

Parallel zu dieser internationalen Erfolgsgeschichte bringt der aktuelle Hype auch frischen Wind und zunehmende Professionalisierung in die österreichische eSports-Szene. Nicht nur die Neugründung von drei eSports-Ligen, nämlich der krone.at-eBundesliga, der E-Sport League Austria und der A1 Esport League Austria, allein in diesem Jahr, sondern auch die zahlreich stattfindenden eSports Events, wie regelmäßige Online-Ligen, Turnierveranstaltungen und Public Viewing Events, unterstreichen die positive Entwicklung.

Monatlich 520‘000 User auf Twitch

Neben den Liga-Neugründungen zeigen die zunehmende Aufmerksamkeit der medialen Berichterstattung sowie 520.000 österreichische User auf Twitch, dem international populärsten Live-Streaming-Videoportal, dass das professionelle Gaming in Österreich auf dem Vormarsch ist.

Die jährlich im Rathaus der Stadt Wien stattfindende Game City ist mit 80.000 Besuchern die größte Gaming-Messe in Österreich und auch der Austragungsort des Finals der E-Sport League Austria. Hier werden die Staatsmeister in den Spielen League of Legends, Call of Duty und FIFA gekürt.

Meilenstein: Internationales Know-How und starke Wirtschaftskräfte schaffen neue Ligen in Österreich

Auf der Game City 2017 wurde zudem die A1 eSports League Austria in Kooperation mit dem weltweit größten eSports-Anbieter ESL vorgestellt. Die erste Saison ist auf einen Preispool von 10.000 Euro datiert. Gespielt wird zunächst nur LoL, doch stehen weitere Titel für die Zukunft im Gespräch. Die Mischung aus ESL, die sehr viel Know-How in der Organisation und Gestaltung von nationalen und internationalen Ligen und Turnieren mitbringt, und Sponsoring durch Großunternehmen verspricht Weiterentwicklungspotential für die österreichische eSports-Szene.

Ein Highlight der nationalen Entwicklungen im professionellen Gaming stellt die im Oktober 2017 neu initiierte krone.at-eBundesliga dar.  Diese vereint erstmals alle Fußballclubs der österreichischen Bundesliga unter einem Dach und ist mit 6.000 Teilnehmern die größte eFußball-Liga in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zum Kräftemessen am Controller sind nicht nur Profis wie Andres Torres von RB Salzburg und Mario Viska von SK Rapid Wien eingeladen. Auch Amateure können sich für den Kampf um den heißbegehrten Siegertitel und das Preisgeld von 15.000 Euro qualifizieren.

Österreichische Gamer behaupten sich im internationalen Wettbewerb

Neben der Weiterentwicklung der nationalen Liga- und Turnierlandschaft, stehen auch die Erfolge österreichischer eSportler auf der internationalen Bühne für die große Zukunft des eSports. 2016 hresnn der 18-jährige Österreicher Raffael „GameKing“ Iciren im Spiel Hearthstone den Weltmeistertitel des internationalen eSport Verbands (ieSF). Das deutsche Counter Strike: Global Offensive Team „BIG“ spielte sich unter der Leitung des österreichischen Coachs Alexander „kakafu“ Szymanczyk bei dem PGL 2017 Major in Krakau bis unter die Top 8 der Welt. Im Kartenspiel GWENT konnte sich Elias „Shaggy“ Sagemeister gegen sieben andere Spieler durchsetzen und das erste GWENT Open Turnier in Köln für sich entscheiden. In Quake Champions sicherte sich der Österreicher Richard „noctis“ Gansterer mit seinem internationalen Team bei dem Quake World Championship 2017: Sacrifice Tournament den zweiten Platz. Als jüngster österreichischer Erfolg auf internationaler Ebene ist die Qualifikation und Teilnahme des Tekken7 Spielers „ZaZa“ an der diesjährigen ieSF World Championship in Busan zu verbuchen.

eSports in der Mitte der Gesellschaft

Die rapide Entwicklung der letzten Jahre zeigen, dass eSports nicht mehr zu den gesellschaftlichen Randerscheinungen zählt, sondern seinen Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden hat. Steigende Spielerzahlen, zahlreiche Liganeugründungen und erfolgreiche Weiterführung sowie die Kooperation mit starken Wirtschaftspartnern zeigen, dass eSports sich – auch in Österreich – auf ungebrochenem Erfolgskurs befindet.

 

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