Österreichs Fenster in die eSports Welt
eSports Meetup Crowd

Klein, aber fein: eSports Meetup #10 bei LimeSoda

Neues Jahr, neues esports Meetup! Die beliebte Networking-Eventreihe von Thomas Schned, Alex Amon und dem esports.wien Team ließ diesmal in den Räumen der Agentur Limesoda in Wien Hernals die Korken knallen. Die Highlights: Insights vom neuen LAN-Board des ESVÖ, Tipps zum effizienten eSports-Training sowie Infos über die Waldviertel eSports League und den neu eröffneten Vienna Reality Playground.

Limesoda als Gastgeber

Die Wiener Agentur Limesoda ist in der Szene keine Unbekannte mehr. Spätestens seit dem Announcement, dass das Unternehmen unter anderem Austrian Force betreut, ist Limesoda vielen eSports-Fans in Österreich ein Begriff. eSports Meetup Nummer 10 stand unter dem inoffiziellen Motto „Klein aber fein“. Denn das oft schon auf mehr als 100 Menschen angewachsene Plenum war diesmal auf 30 Teilnehmer beschränkt. Somit hatte eSports Meetup #10 sehr exklusiven Charakter.

eSports Meetup Marko Fritz ESVÖ

ESVÖ Board Vorsitzender Marko Fritz beim eSports Meetup #10

ESVÖ mit neuem LAN-Board Gremium

ESVÖ Board Vorsitzender Marko Fritz gab Einblicke in die neueste Errungenschaft des eSport Verbandes. Unter anderem half der ESVÖ gemeinsam mit den LAN-Organisatoren beim Relaunch von laninfo.at: „laninfo.at ist ein Projekt, das es schon lange gibt und das Dominik Klär ins Leben gerufen hat“, erklärte Marko vor den etwa 35 ZuhörerInnen (einige crashten das Besucherlimit). Ziel war es, eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen für die LAN Fans. „Auch für Firmen ist das interessant“, betonte Marko Fritz „denn dann kann man schauen: Welche LAN kann ich unterstützen?“ Die Resonanz auf laninfo.at war durchwegs positiv.

Was sich sonst beim ESVÖ tun wird

Einer der Meilensteine 2019 wird der Relaunch der ESVÖ-Website sein. Und auch beim Content auf der neu designten Seite wird sich Einiges tun: Unter anderem ist laut Marko Fritz für März eine Grundschulung für Referees geplant, im Mai soll es ein großes Get-Together der ESVÖ Schiedsrichter geben. Weitere Schwerpunkte, die der ESVÖ Board Vorsitzende für 2019 vorsieht:

  • Join the Force: Mitglieder-Offensive des ESVÖ
  • Explore eSport: Aufklärungsarbeit an Schulen
  • Go West: westliche Bundesländer stärker in die Szene integrieren
  • Professionalisierung: Organisationen sollen sich besser aufstellen
  • Gesetzliche Verankerung von eSports
  • Community Ligen zur stärkeren regionalen Vernetzungen der GamerInnen

Sportwissenschaftler zu Thema eSports Training

Als zweiter Speaker war Felix Wachholz an der Reihe. Der Sportwissenschaftler gab Einblicke in die mögliche Ausgestaltung eines effizienten und zielgerichteten Trainings für eSportler. „Neben dem inGame-, dem Taktik-Training und so weiter sollte ein Fitnessprogramm fixer Bestandteil des eSports Trainings sein!“, so die Take Home Message von Felix. „Training ist nicht nur Leistungssteigerung, sondern auch Ausgleich. Also auch Ausgleich vom langen Sitzen.“

eSports Meetup Felix Wachholz

Felix Wachholz: „eSportler brauchen sportliches Training!“

Auch eSportler brauchen Kraft!

Besonders wichtig sind motorische Fähigkeiten und Kraft: „Es macht zum Beispiel Sinn, Maximalkraft zu trainieren, weil ich für die Schnellkraft auch Maximalkrafttraining brauche!“, sagt Felix. „Bei langen Matches, die mitunter mehrere Stunden dauern, kann Krafttraining sehr helfen.“ Für eine Studie an der Uni Innsbruck sucht der Wissenschaftler übrigens noch Studienteilnehmer! Bei Interesse: felix.wachholz@student.uibk.ac.at

Regionale eSports League für das Waldviertel

eSport muss in den Regionen ankommen! Das dachte sich auch Christopher le Roux, Gründer der Waldviertel eSports League: „Die Idee, eine eSports League zu gründen, ist mir mit dem ganzen Fortnite-Trend gekommen. Das Problem war aber, dass zu wenig Leute da waren im Waldviertel.“ Die Community umfasst derzeit an die 100 GamerInnen, erhofft hatte sich Christopher etwa die zehnfache Menge. Dabei hätte die Waldviertel Esports League mit insgesamt 15 Games (Fortnite, Mario Kart, FIFA19, Hearthstone, etc.) wirklich Einiges zu bieten. Der Modus: Christopher wollte Dorf-Communities gegeneinander antreten lassen. Auf regionaler Ebene funktionierte das Konzept aber derzeit leider nicht so wie angedacht. Daher erhofft sich der Waldviertler nun, seine League mit Partnern österreichweit auszurollen.

eSports Meetup Christopher Le Roux

Christopher le Roux, Erfinder der Waldviertler eSports League

Neue Virtual Reality Location in Wien

Seit Ende letzten Jahres hat der Vienna Reality Playground in der Wiener Porzellangasse seine Tore geöffnet. Betreiber Felix Wieshuber rührte beim eSports Meetup #10 die Werbetrommel für seine Location. In seiner Virtual Reality Location können die GamerInnen nicht nur auf Simulatoren und Virtualizern in die virtuelle Welt eintauchen, sondern auch Geburtstage und Firmenfeste feiern.

eSports Meetup #10 Felix Wieshuber

Stellte sein Virtual Reality Lokal vor: Felix Wieshuber

Sonstige Announcements beim eSports Meetup

Irina Kuntze von der A1 eSports League brachte ebenso News mit: „Die A1 eSports League geht weiter, wir werden ein neues Spiel haben. Aber es wird sich auch etwas ändern. Project Cars werden wir zum Beispiel nicht mehr spielen, aber es wird vier Spiele geben.“ 2019 soll es wieder zwei Seasons geben. Bei den Preisgeldern wird es insgesamt um 68.000 Euro gehen. Und Irinas Kollege Andreas Berlinger verkündete ein Update zu den eSports Hubs: Nach Wien sollen in den nächsten Monaten Vorarlberg und Oberösterreich folgen.

eSport Summit wieder im September

Auch Philipp Stockinger und Alexander Amon hatten Neuigkeiten: „Der eSport Summit wird wieder kommen, es wird höchstwahrscheinlich der September. Aber wir haben noch keinen fixen Termin.“

„Wir wünschen uns Zahlen!“

Im Rahmen der Q&As beim eSports Meetup #10 war ein Thema besonders präsent: „Wir wünschen uns Zahlen über eSports in Österreich!“ Ein guter Anfang sind da bereits die Infografiken und die große eSports Umfrage von eSports.at! Übrigens: Das nächste eSports Meetup gibt es im März oder April in Wien.