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Lea Zauner Job im eSport 1

Ex-UPC Trainee Lea Zauner über ihren neuen Job im eSport

Was wurde eigentlich aus eSports Trainee Lea Zauner? Gute Frage. Die noch bessere Antwort darauf: Die 20-Jährige hat den Sprung zur eSports Content Managerin in einer Wiener Agentur geschafft! Bei der Skilled Events and New Media GmbH arbeitet sie nun Schulter an Schulter mit Manuel Haselberger zusammen. Er ist neben seinem Agentur-Job auch Pressesprecher beim ESVÖ. Uns hat Lea über ihren neuen Job im eSport erzählt.

Lockere Startup-Atmosphäre à la Silicon Valley

Lea Zauners neuer Arbeitgeber “Skilled” ist im Wiener Stadioncenter untergebracht. Beim Interviewtermin im vierten Stock des Einkaufstempel düst die geborene Niederösterreicherin mit einem Electro-Scooter herbei. „War nur noch auf der Toilette!“, ruft Lea. Da das WC am Gang etwas weiter weg liegt, stellt die Agentur Scooter bereit. Das ist pragmatischer Erfindergeist à la Silicon Valley. Oder so.

Lea Zauner und Manuel Haselberger haben einen Job im eSport

Lea Zauner wollte hoch hinaus. Nun genießt sie als eSports Content Manager die Dachterrasse der Agentur „Skilled“. Ihr Vorgesetzter Manuel Haselberger ist neben seinem Agentur-Beruf auch Sprecher des ESVÖ.

eSports im Blut. Und in der Job Description!

Lea hat sich beim neuen Arbeitgeber gut eingelebt. Und das nur ein knappes Monat nach dem ersten Arbeitstag. „Das ganze Team ist extrem nett, die Leute sind sehr offen!“, schwärmt die begeisterte Overwatch-Spielerin. Die Harmonie verwundert allerdings nicht, denn Gaming und eSports sind bei Skilled Teil der personellen DNA. Leas Recruiter ist kein Geringerer als Manuel Haselberger. Er arbeitet nebenbei ehrenamtlich beim ESVÖ (eSport Verband Österreich).

Texten, Filmen und Fotografieren als Hauptaufgaben

Die Liebe zu eSports schlägt sich auch auf die Tasks des ehemaligen eSports Trainees von UPC nieder: „Ich mache vor allem viel für die A1 eSports League Austria“, erzählt Lea Zauner, „dazu gehören Social Media, Artikel für die Website, Streams und Videos.“ Die eSports League Austria ist für die Wiener Agentur das Hauptprojekt schlechthin. Manuel Haselberger und sein Team beliefern die Liga unter anderem mit Live-Streams, Finalproduktionen und Content. Für Lea eigentlich genau das, was sie immer schon interessiert hat: „Was ich mache ist das, was ich immer schon machen wollte: Content produzieren, kleine Videos machen und so weiter. Und dass ich es jetzt zum Thema eSports machen darf, ist sehr positiv für mich!“

Manuel Haselberger ESVÖ

Manuel Haselberger: „Keine Angst vor Neuem!“

UPC und eSports.at als Karriere-Sprungbrett

Während für Lea Zauner ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung geht, können viele andere von einem Job im eSport derzeit nur träumen. Noch dazu liegen zwischen Traum und Wirklichkeit oft Welten, sagt Manuel Haselberger: „Es gibt jetzt nicht eSports Jobs wie Sand am Meer in Österreich. Mein Job ist auch kein reiner eSports Job. Also am besten realistisch sein bei der Bewerbung! Diese sollte über eSports hinausgehen. Also mich interessieren auch die Qualifikationen rundherum. Nur guter Spieler zu sein, reicht oft nicht!“ Die Allround-Skills von Lea Zauner jedenfalls haben schon in ihrer Zeit als Trainee bei eSports.at überzeugt. Das Karriere-Trampolin hat also bestens funktioniert!

Tipps für Job im eSport

Du willst auch den Sprung ins eSports Business schaffen? eSports Content Managerin Lea Zauner hat folgenden Tipp: „Es ist wichtig, dass man sich informiert über den eSports in Österreich. Das geht über eSports.at sehr gut oder über die A1-Seite. Und wenn der Arbeitgeber sieht, dass man informiert ist, dann ist das etwas, das einen extrem weiterbringt! Und ich habe versucht, nicht das 0815-Bewerbungsschreiben zu verfassen, das hat auch sehr geholfen.“ ESVÖ Sprecher Manuel Haselberger wiederum rät zu Offenheit und Motivation: „Ich bin davon überzeugt, dass man am meisten lernen kann, wenn man ins kalte Wasser gestoßen wird. Das ist auch ein Tipp für alle Einsteiger: Keine Angst vor Neuem!“