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Microsoft kauft ZeniMax Media und Bethesda Softworks für 7,5 Milliarden US-Dollar

Microsoft wächst mit dem Kauf von ZeniMax Media, dem Mutterkonzern von Bethesda Softworks von bisher 15 auf 23 Kreativstudioteams. Xbox erweitert damit seinen immer attraktiveren Game Pass mit Bethesdas legendären und zukünftigen Games.

Sowohl mit ihrem Communityservice, Inhalten und Cloud-Gaming hebt sich Microsoft mit ihrer Strategie deutlich von anderen ab. Die Möglichkeit, seine Spiele über sein Wunschmedium zu spielen, ist für Gamer mit Xbox Game Pass (aktuell 15 Millionen Abonnenten) ein Service, den es so kein zweites Mal gibt.

Durch den Kauf von Bethesda strebt Microsoft an, zukünftig Spiele am selben Tag mit dem Gaming Pass zu bringen, an dem sie auch auf Xbox oder PC veröffentlicht werden.

ZeniMax Media CEO Robert A. Altman zur Übernahme: „Dies ist ein aufregender Tag für dieses Unternehmen, unsere Mitarbeiter und unsere Fans. Wir arbeiten seit Jahrzehnten eng mit Microsoft zusammen, und dieser Deal ist eine natürliche Weiterentwicklung dieser Jahre der Zusammenarbeit. Die großen Gewinner heute sind unsere Fans. Wir entwickeln unsere Liste der AAA-Spiele weiter, aber jetzt, mit der Größe von Microsoft und dem gesamten Game Stack, können unsere Spiele nur noch besser werden. “

„Generationen von Spielern wurden von den renommierten Franchise-Unternehmen im Bethesda-Portfolio fasziniert und werden dies auch in den kommenden Jahren als Teil von Xbox bleiben.“, so Phil Spencer, Executive Vice President, Gaming bei Microsoft.

© Microsoft

Bethesda und eSports

Bethesda Softworks wurde 1986 gegründet und wurde besonders durch seine „The Elder Scrolls“ Reihe bekannt. 1999 wurde ZeniMax Media gegründet und Bethesda Softworks als Publisher in das Unternehmen eingegliedert.

Unter ihre beliebtesten Titel fallen The Elder Scrolls, Fallout, Wolfenstein, DOOM, Dishonored, Prey, Quake und viele mehr. Vor allem ist Quake auch Wegbereiter in der Geschichte des eSports.

1997 fand das Red Annihilation-Turnier statt. 2000 Teilnehmer kämpften um den Sieg. Turniersieger Dennis Fong bekam einen sensationellen Preis – nämlich den 1987er Ferrari 328 GTS von John Carmack, dem Hauptentwickler von Quake.

Wenige Wochen danach wurde die Cyberathlete Professional League gegründet. Die CPL war eine der bekanntesten neuen Ligen und Turniere, die es zu dieser Zeit gab. Auch die Preisgelder konnten sich damals schon sehen lassen.